Der neue Iveco Campagnola: Offroad Pur

Wenn man heute von SUV´s spricht, dann hat der normale Betrachter fast ausschließlich den Begriff Offroad im Kopf, obwohl einige dieser Fahrzeuge nur bedingt dafür tauglich sind. Iveco bringt jetzt einen waschechten Offroader auf die Straßen, der es faustig hinter den Ohren hat und gleichzeitig die Offroad Tradition der Italiener fortsetzt.

Bis jetzt bekam man beim Iveco- Händler nur großräumige Fahrzeuge, wie Kleintransporter oder kleine Trucks. Dies wird man auch weiterhin ohne Probleme und in großer Auswahl ordern können. Wer allerdings auf puren Allrad, gepaart mit einem reinen Geländewagen steht, der hat hier die richtigen Karten gezogen. Denn ein entsprechender Vollblut- Geländewagen steht beim Händler bereit und nennt sich Campagnola. Er ist der Ableger vom Modell „Massif“, hat aber Straßenzulassung und nur drei Türen. Das Modell wurde grundlegend modernisiert. Dabei nutzt er die Technik des großen Defender von Land Rover.

Da der Massif nicht mit einer PKW- Zulassung zu erhalten war, musste jetzt der Campagnola folgen. Denn der hat serienmäßig ABS, nur so konnte er die Straßenzulassung erhalten. Ebenfalls ausschlaggebend ist die verbesserte Geräuschisolation. Trotz allem steht der Campagnolo dem großen Bruder in nichts nach.

Logischerweise hat er Allradantrieb mit 176 PS und einem Common Rail Diesel mit 4- Zylindern. Pure Kraft für das Gelände und sonst nichts! Der reine Offroader soll Anfang 2009 zu uns kommen; und zwar ab 36.000 €. Wer also auf einen reinen, puristischen Offroader steht, mit dem man es richtig krachen lassen kann im Gelände, der ist mit dem Campagnola gut bedient.

3 Reaktionen auf “Der neue Iveco Campagnola: Offroad Pur”

  1. Dave schrieb am 18. September 2008, 11:26

    Mit Sicherheit ein praktisches Geländefahrzeug, der Iveco Campagnola. Aber einen Designpreis wird er niemals gewinnen. An seinen “Vater”, den Landrover Defender, reicht er designtechnisch einfach nicht heran.

  2. Designtechnisch reicht er auf keinen Fall an den Defender ran - aber das ist auch nicht umbedingt ausschlaggebend für Wagen der “Defender-Klasse”, sondern eher die Umweltverträglichkeit bzw. die Einhaltung von EU Sicherheits- und Umweltschutzrichtlinien. Und da wird der Urahn des Campagnola, der Defender, wohl auf der Strecke bleiben.

  3. @Landy Freund:
    Da hast du wohl recht. Meiner Ansicht nach ist der Iveco alles andere als eine Augenweide. Doch was CO2-Ausstoß etc. angeht, stellt er - zumindest auf lange Sicht - wohl die bessere Lösung dar.

Kommentar hinterlassen