Dan Towbin: Vater des King of Cars sattelt von Hummer auf Smart um
Der us-amerikanische Automarkt steckt in großen Schwierigkeiten: Die Anforderungen der Autokäufer haben sich spürbar geändert. Der Anstieg des Benzinpreises hat die Autokäufer zum Umdenken gebracht – plötzlich scheinen nur noch sparsame Fahrzeuge gefragt zu sein. Dies bekommen vor allem die Händler von Fahrzeugen der Marke Hummer zu spüren: Die Nachfrage nach dem SUV ist regelrecht eingebrochen.
Einige Händler sehen sich zum Handeln gezwungen, wie zum Beispiel Dan Towbin, der in Las Vegas die größte Hummer Niederlassung der USA betreibt. Towbin, dessen Sohn mit der Serie „King of Cars“ auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt gegeben ist, hat in dieser Woche gegenüber dem „Wallstreetjournal“ angekündigt, seine Hummer Niederlassung schließen zu wollen.
Towbin wäre allerdings nicht der Vater des King of Cars, wenn er nicht noch einen Joker im Ärmel hätte. Im selben Interview gab der bekannte Autoverkäufer bekannt, eine Smart Niederlassung eröffnen zu wollen. Sicherlich kein verkehrter Schachzug, denn das „Smart Car“ (so wird der Kleinstwagen in den USA genannt) erfreut sich dort einer immensen Beliebtheit. Wenn er seine Verkaufstruppe erst einmal auf den Smart eingeschworen hat, könnte es gut möglich sein, dass er womöglich schon bald die größte Smart Niederlassung in den USA besitzt.
Übrigens hat General Motors am Freitag angekündigt, sich auf die Suche nach einem Käufer für Hummer (Marke mitsamt allen Werken) suchen zu wollen. Auf diese Weise möchte der Konzern einen Erlös von etwa zwei bis vier Mrd. Dollar erzielen.
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