Geile Karre: Brabus Tuning für den Tesla Roadster
Der Tesla Roadster ist meiner Meinung nach eines der mit Abstand spannendsten und interessantesten Autos schlechthin. Da in den vergangenen Tagen endlich wieder News zum kalifornischen Elektro-Sportwagen erschienen sind, möchte ich kurzerhand die Gelegenheit ergreifen und meinen Senf zu diesen News abgeben.
In Deutschland ist der Tesla Roadster vor allem deshalb wieder in die Medien gekommen, weil er auf der Essen Motor Show zu sehen ist. Brabus hat sich das Elektroauto vorgeknüpft und standesgemäß überarbeitet. Die guten Nachrichten zuerst: Der getunte Brabus Tesla Roadster sieht richtig gut aus. In dezentem Weiß und betont aggressiv sportlichem Look macht der Elektro-Sportwagen wirklich etwas her. Hier hat der Tuner, der sich sonst überwiegend auf das Tuning von Mercedes Fahrzeugen versteht, wirklich gezeigt, was dass er sein Handwerk beherrscht.
Nun die schlechten Nachrichten: Wenn sich Brabus solch einem Fahrzeug annimmt, dann muss auch die Leistung gesteigert werden. Ganz egal ob besserer Motor oder stärkere Akkus, da hätte man einfach was machen müssen. Auch wenn die Kiste schon so richtig abzieht, passt einfach das nicht zu Brabus. Zwar kann man einen Elektromotor nicht so gut wie einen Verbrennungsmotor tunen, aber dennoch gibt es Möglichkeiten wie zum Beispiel der Einbau eines noch stärkeren Motors (ganz egal was der auch kostet). Dann haben die Tuner dem Elektroauto auch noch einen künstlichen Motorensound verpasst. Doch was will man mit diesem Sound, wenn er nicht echt ist? Abgesehen von der erhöhten Aufmerksamkeit (im Bezug auf das Thema Sicherheit), die man dadurch im Straßenverkehr erlangt, macht dies wirklich keinen Sinn. Hier wäre es an der Zeit, sich etwas völlig neues einfallen zu lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Sound, der durch die Aerodynamik entsteht und ein ordentliches Zischen am Heck oder so erzeugt?
Des Weiteren hat sich das US-Blog „TechCrunch“ zu Wort gemeldet und sich über den Sportwagen ausgelassen. Es wir kritisiert, dass man bei Tesla Motors den Laden einfach nicht so richtig im Griff hat und im Endeffekt nichts anderes als ein Conceptcar entwickelt hat. Leider muss ich dem zustimmen: Von einem Serienfahrzeug kann man derzeit nicht sprechen. Zudem geht aus dem Artikel hervor, dass Tesla Motors den Kaufpreis für den Roadster erhöht hat. Ursprünglich konnte der Elektro-Sportwagen für 99.000 US-Dollar geordert werden, jetzt liegt er bei 109.000 US-Dollar. Da würde mich mal interessieren, zu welchem Preis man den Wagen bekommt, wenn man ihn mit Anzahlung geordert hat.
Tags: brabus, elektroantrieb, Elektroauto, essen motor show, Sportwagen, tesla motors, tesla roadster, Tuning

[...] alltagstauglicher Elektroautos forschen, wurden viele Neuerungen geschaffen. Man denke nur an den sportlichen Tesla Roadster, der mit einem leistungsstarken Elektromotor ausgestattet ist und dank unzähliger Lithium-Ionen [...]
[...] ist ein künstlich erzeugter Motorensound, der einem Soundmodul stammt. So etwas hat auch schon Brabus für den Tesla Roadster entwickelt. Ob man dies wirklich braucht, ist eine andere Frage – Elektroautos sind nun einmal [...]