Porsche stellt neuen 911 Turbo vor
Positive Nachrichten aus dem Hause Porsche waren in den vergangenen Tagen und Wochen eher selten zu hören. Stattdessen gab es eher Nachrichten mit negativem Touch, wie zum Beispiel die Streitigkeiten mit VW, deren Beilegung nicht gerade einfach verlief. Das Ergebnis: Vorstandschef Wieland Wiedeking und sein CFO Holger Härter durften abdanken. Da ist es umso erfreulicher, dass es endlich wieder einmal eine Porsche Meldung gibt, die etwas mit Sportfahrzeugen zu tun hat: Porsche wird auf der kommenden IAA die neue Version des 911 Turbo vorstellen.
Man könnte auch sagen: Wenn schon Sportwagen, dann wenigstens richtig. Immerhin ist der Porsche 911 Turbo nicht irgendein Modell aus der 911 Reihe. Stattdessen handelt es sich um das Spitzenmodell - sofern man einmal von den GT und RS Modellen absieht, die im Auge einiger Betrachter als attraktiver gelten. Doch letzten Endes ist dies Geschmackssache, zumal man die Autos ohnehin erst einmal gefahren haben muss, um sich ein Urteil bilden zu können.
Zurück zum Porsche 911 Turbo. Wie sollte es anders sein, hat man in Zuffenhausen nichts anbrennen lassen. Der neue Turbo ist noch stärker, noch leichter, noch dynamischer und zudem auch noch sparsamer – was will man eigentlich mehr? Die Daten des Motors sich in der Tat sehen lassen. Immerhin handelt es sich um einen 6-Zylinder Boxermotor mit 3,8 Litern Hubraum, der beeindruckende 500 PS leistet. Dieser katapultiert den Sportwagen in 3,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Gleichzeitig wurde der CO2-Ausstoß gesenkt: Im Vergleich zum Vorgänger beläuft sich die Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf 18 Prozent. Dank Benzindirekteinspritzung konnte der Verbrauch auf 11,4 und 11,7 Liter (Coupé und Cabrio) gesenkt werden.
An der neuen - und wie immer nur leicht veränderten - Designlinie wurde natürlich festgehalten. Alles in allem hat sich hier nur wenig getan, vielmehr könnte man von Kosmetik sprechen. Anders geformte Lufteinlässe, LED Rückleuchten etc. zählen zu den Änderungen. Aber daran wird man sich als Kaufinteressent wohl kaum stören.
Wer den 911er erblicken möchte, sollte die IAA in Frankfurt am Main (17. September bis 27. September) besuchen, dort wird der Sportwagen erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Wer ihn fahren möchte, muss noch bis zum 21. November warten, dann beginnt nämlich der Verkaufsstart. Allerdings muss sollte man mindestens 145.871 Euro mitbringen - dies ist der Preise für das Coupé in der Grundausstattung. Für das 911 Turbo Cabrio werden mindestens 157.057 Euro fällig.
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