Die Sicherheit der deutschen Reifen
Im Alltagsstress wie auch beim gemütlichen Umherfahren kann die Kontrolle der Fahrzeugsicherheit schnell untergehen. Dabei sollten neben regelmäßigem Beleuchtungs- und Brems-Check vor allem die Reifen frequentiert auf Fahrtüchtigkeit überprüft werden, um auf der Fahrbahn nicht gefährlich ins Schleudern zu geraten. Mit der Reifensicherheitsaktion “Wash and Check” hat der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) es sich zum Ziel gesetzt, die Zustände der deutschen Reifen zu erfassen und zu verbessern. Beteiligt war auch die Prüfungsorganisation KÜS, deren Bundesgeschäftsführer Peter Schuler alles andere als zufrieden über die Erhebung war:
Für die Studie belegten Mitarbeiter des DVR zirka 200 deutsche Waschstraßen und kontrollierten dort die vorfahrenden Pkw. Das ernüchternde Ergebnis: Mehr als ein Drittel der Autos, 35,55 Prozent, war mit mangelhaften Reifen unterwegs. Die Gründe hierfür verteilten sich hauptsächlich auf ein zu hohes Alter der Reifen, das bei 9,52 Prozent beanstandet wurde, auf eine zu niedrige Profiltiefe, die 9,34 Prozent der Fahrzeuge aufwiesen sowie auf falschen Luftdruck bei 7,18 Prozent. Mit dem erschreckenden Resultat ist die Zahl der Pkw mit mangelhaften Reifen zum Vorjahr um 10,41 Prozent gestiegen - ein gefährlicher Prozess, der nicht nur die Versicherung, sondern auch den Fahrer selbst teuer zu stehen kommen kann.
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