E-Wolf E2: Ein beeindruckender Elektro-Supersportwagen

Wer das Newsgeschehen rund um die Elektrofahrzeuge verfolgt, wird den im Sauerland ansässigen Autohersteller E-Wolf mit Sicherheit kennen. Bereits im vergangenen Jahr präsentierte das Unternehmen mit dem E1 eine interessante Fahrzeugstudie, die bald in Serie (Einzelserie bzw. Auftragsfertigung) gehen soll. Nun haben die Elektroexperten nachgelegt und den E-Wolf E2 vorgestellt - ein Supersportwagen der Extraklasse.

In den vergangenen Tagen wurde auf zahlreichen Newsseiten und Blogs über den E2 Elektrosportwagen berichtet. Dies ist kein Wunder, schlieplich haben es die Entwickler von E-Wolf verstanden, nicht nur auf die Technik, sondern auch auf das Design zu achten. Was die Sauerländer präsentieren, kann sich wirklich sehen lassen. Etliche Motorjournalisten haben bereits Vergleiche mit den Fahrzeugen von Lamborghini oder auch mit dem Ferrari Enzo gezogen. Dies verwundert nicht: Eine flache Bauweise und viele Kanten erwecken eben einen sehr sportlichen Eindruck.

Es ist anzumerken, dass der E-Wolf E2 bisher nur auf dem Papier bzw. virtuell existiert. Allerdings soll das nicht so bleiben: Wie golem berichtet, soll im Jahr 2011 ein Prototyp vorgestellt werden. Bis dahin gilt es abzuwarten, ob die technischen Daten, die vom Hersteller genannt werden, als umsetzbar gelten. Immerhin soll der 900 kg leichte Sportwagen mit vier Elektromotoren ausgestattet sein (ganz wie beim Audi e-tron), die zusammen ein Drehmoment von 1.000 Nm entfalten sollen. Zudem soll sich ein leistungsstarker Lithium-Ionen Akku an Bord befinden, welcher genug Energie liefert, um Entfernungen von bis zu 300 Kilometern zurückzulegen.

Eine Idee, die mit geteilter Meinung aufgenommen wird, ist ein künstlich erzeugter Motorensound, der einem Soundmodul stammt. So etwas hat auch schon Brabus für den Tesla Roadster entwickelt. Ob man dies wirklich braucht, ist eine andere Frage – Elektroautos sind nun einmal nicht mit Verbrennungsmotoren ausgestattet.

Ob der E2 ebenfalls in die Serienfertigung gehen wird, bleibt vorerst abzuwarten. Sicherlich kommt es darauf an, wie der Prototyp vom Publikum aufgenommen wird. Eine ebenfalls sehr wichtige Rolle, spielt auch der Preis. Sollte dieser stimmen, so wie es beispielsweise beim Tesla Roadster der Fall ist, dürfte sich der E-Wolf E2 sicherlich gut verkaufen.

Übrigens würde mich interessieren, wie es sich verhält, wenn man mit solch einem Elektro-Sportwagen mal ein technisches Problem hat. Eine Vertragswerkstatt wird sich nicht unbedingt um die nächste Ecke befinden. Gibt es da vielleicht eine Art Abholservice? Tesla ist ja immerhin schon so weit, Niederlassungen in Europe zu eröffnen - eine sogar in München.

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