Knight Rider flimmert wieder über den Bildschirm
Die meisten Autofans werden sich an Knight Rider sicherlich noch gut erinnern. Als die Serie in den späten 1980er Jahren ausgestrahlt wurde, galt sie als äußerst populär - kein Wunder, dass ein Remake aufgelegt wurde. Am vergangenen Donnerstag erfolgte die Ausstrahlung des Piloten.
Eher per Zufall ist es dazu gekommen, dass ich den Pilotfilm angesehen habe. Um es vorwegzunehmen: Ich bin enttäuscht. Die neue Serie kommt an ihren legendären Vorgänger nicht einmal annähernd heran. Für meinen Geschmack wird maßlos übertrieben: Zu viele und vor allem auch noch schlechte Computeranimationen stören das Gesamtbild.
Natürlich könnte dies auch daran liegen, dass ich zu alt für solch eine Serie bin. Die neue Serie zielt zweifelsfrei auf ein vergleichsweise junges Publikum ab - die kommt womöglich mit der Realitätsferne besser zurecht. Ich möchte die Serie wirklich nicht schlecht machen, aber was da am Donnerstag ausgestrahlt wurde, bringt mich einfach nicht dazu, die restlichen Folgen ebenfalls anzusehen.
Vielleicht mag dies auch an K.I.T.T. liegen, der jetzt zwar ein halber Elektro-Supersportwagen ist und seine Energie unter anderem über Solarzellen bezieht, doch gerade was die Stimme des Autos angeht, so kann diese nicht überzeugen. Außerdem hat mir der frühere Wagen im Hinblick auf das Basisfahrzeug einfach besser gefallen.
Im Übrigen scheine ich das nicht allein so zu sehen: Zwar wurde die Serie offiziell noch nicht abgesetzt, allerdings deuten viele Zeichen darauf hin, dass keine weiteren Folgen gedreht werden. Bei „Spiegel Online“ sieht man es ganz ähnlich: Zum Durchlüften des Gehirns taugt die Serie allemal. Aber sonst kommt die Serie an den Vorgänger einfach nicht heran.
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