Kfz-Versicherung: Es ist wieder Wechselzeit

Es ist wieder soweit: Unzählige Versicherungsunternehmen rühren derzeit wieder kräftig in der Werbetrommel, um ihre Kfz-Versicherungen zu bewerben. Hierbei handelt es sich um Procedere, das jedes Jahr aufs Neue wiederholt wird. Grund ist die Kündigungsfrist bei den Autoversicherungen: Bei so gut wie allen Versicherern ist der 30. November der Stichtag für eine Kündigung bzw. für den Wechsel der Versicherung. Wer im nächsten Jahr bei einem anderen Anbieter versichert sein möchte, muss bis zum Stichtag seine Kündigung ausgesprochen haben.

Ein Versicherungswechsel kann zu einer satten Ersparnis führen

Seit Jahren hat es sich angeboten, die Möglichkeit nicht ungenutzt zu lassen und sich gezielt auf die Suche nach Versicherungsangeboten zu begeben bzw. die Autoversicherungen und Versicherungstarife der einzelnen Anbieter zu vergleichen. Die Versicherer tragen nämlich einen Wettbewerbskampf aus, der in den letzten Jahren immer wieder zu neuen Rabatten geführt hat. Auch wenn eine Kfz-Versicherung vor einiger Zeit noch sehr günstig gewesen sein mag, kann es heutzutage möglich sein, durch einen Wechsel bares Geld zu sparen bzw. den Versicherungsbeitrag nachhaltig zu verringern.

Doch nicht nur die Tarife werden günstiger. Ebenso ist festzustellen, dass die Versicherer ihre Produkte überarbeiten und immer wieder neue Lösungen anbieten. In diesem Jahr wurden vor allem die Zurich Versicherung sowie die VHV häufiger genannt (siehe dem Beitrag von Welt Online). Mit innovativen Versicherungstarifen möchten sie Autobesitzer zu einem Wechsel der Autoversicherung bewegen. Die Zurich Versicherung wartet beispielsweise mit einer 6-monatigen Beitragsfreistellung im Falle einer Arbeitslosigkeit auf. Bei der VHV wird ein spezieller Schutz angeboten, sollte man einmal das Auto des Partners anrempeln.

Nur ein Vergleich führt mit Gewissheit zur einer guten Kfz-Versicherung

Ein Versicherungswechsel lohnt sich allerdings nur dann, wenn man sich letzten Endes in der Lage befindet, den Beitrag spürbar zu verringern oder in den Genuss besserer Leistungen zu gelangen. Aus diesem Grund kommt man um einen Vergleich auch nicht herum. Als Fahrzeughalter sollte man sich deshalb ausreichend Zeit nehmen, um die einzelnen Tarife der Anbieter zu vergleichen. Wer clever ist, vergleicht nicht selbst, sondern beauftragt stattdessen einen unabhängigen Versicherungsmakler.

Allerdings gilt es aufzupassen: Nicht alles was glänzt, ist Gold. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, gibt es gleich mehrere Fallstricke, die auf jeden Fall zu berücksichtigen sind. So mancher Kfz-Versicherungstarif kann beispielsweise eine Werkstattbindung vorsehen. Diese ist nicht immer ganz so empfehlenswert. Gerade wenn man einen Neuwagen oder Jahreswagen gekauft hat, ist es zumeist wünschenswert, diesen nach einem Schadensfall in einer Vertragswerkstatt reparieren zu lassen.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, einmal im Jahr ein wenig Zeit in einen Versicherungsvergleich zu investieren. Möglicherweise bietet sich einem in der Tat die Chance, eine günstige Autoversicherung zu finden, wodurch ein Wechsel interessant wird. Allerdings gilt es aufzupassen und sich genau zu informieren, damit die Versicherung letztlich das bietet, was man von ihr erwartet.

Eine Reaktion auf “Kfz-Versicherung: Es ist wieder Wechselzeit”

  1. [...] Thema Kfz-Versicherung eher selten eingehe bzw. nur selten Beiträge veröffentliche, die sich mit diesem Thema beschäftigen. In erster Linie besteht das Problem darin, dass ich in diesem Themenbereich einfach [...]

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