Schumacher fährt künftig für Mercedes

Das Interesse an der Formel 1 hat seit dem Ausstieg von Michael Schumacher nachgelassen. Zwar können einige TV-Sender mit der Ausstrahlung der Rennen immer noch gute Quoten erzielen, doch die Spitzenzeiten sind zweifelsfrei vorüber. Allerdings könnte sich dies schon bald ändern. Immerhin hat Michael Schumacher noch im vergangenen Jahr bzw. kurz vor Weihnachten ordentlich für Schlagzeilen gesorgt: In der neuen Saison wird er im Rennzirkus wieder mitspielen bzw. sogar mitfahren.

Manch einer mag die Nachricht zunächst angezweifelt haben - zumindest mir ging es so. Schließlich liegt es gerade einmal ein halbes Jahr zurück, als der siebenfache Weltmeister ein Comeback in der Formel 1 starten wollten - wenn auch nur als Ersatzfahrer für den verletzen Massa. Etliche Schumi Fans hatten sich bereits sehr gefreut, doch dann kam alles anders: Aufgrund einer Verletzung am Nacken, die sich Michael Schumacher wenige Wochen zuvor bei einem Motorradunfall zugezogen hatte, musste er doch einen Rückzieher machen - der Körper war für das Comeback nicht bereit.

Doch nun gilt das Comeback des siebenfachen Weltmeisters als besiegelt: Schumacher hat einen 3-Jahres Vertrag bei Mercedes geschlossen. Somit wird Schmui künftig im Cockpit von einem der Silberpfeile sitzen und von dort aus auch den früheren Arbeitgeber Ferrari jagen - wobei die Frage natürlich offen bleibt, wer letztlich wessen Heckleuchten zu sehen bekommt. Die Fans zeigen sich diesbezüglich nicht gerade begeistert: Auf zahlreichen Blogs sind Kommentare zu finden, die einen gewissen Unmut ausdrücken. Einem großen Teil der Fans wäre es lieber gewesen, Michael Schumacher auch bei seinem Comebackversuch in einem roten Sportwagen bzw. im Cockpit eines Ferrari zu sehen. Wie sich dies auf die die Zuschauerzahlen auswirkt, bleibt erst einmal abzuwarten.

Den lustigsten Beitrag zum Schumi Comeback hat übrigens ein Feng Shui Berater geschrieben, den ich an dieser Stelle jedoch nicht verlinken möchte. In seinem Beitrag sagt er, dass Schumacher nur in einem roten Formel 1 Rennwagen gewinnen kann. Eine Reaktion, die in etwa auch meiner Meinung entspricht, findet sich bei Astrodictium simplex wieder. Da fällt einem wirklich nichts mehr ein, wenn jemand den Sieg eines Rennens von der Farbe des Autos abhängig macht.

Eine Reaktion auf “Schumacher fährt künftig für Mercedes”

  1. [...] nicht um einen so genannten Heckantriebler handeln. Vor allem wenn es um Fahrzeuge von BMW oder Mercedes-Benz geht, sprechen viele Leute - allen voran die Eigner dieser Autos - gerne vom Heckantrieb. [...]

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