Toyota startet Rückrufaktion nun auch in Deutschland
Der Ruf von Toyota gilt derzeit als ein wenig angeschlagen. Grund ist ein Konstruktionsfehler bei einem Gaspedal, der zunächst in den USA für Aufsehen gesorgt hat. Plötzlich im durchgetretenen Zustand hängen bleibende Gaspedale sollen zu Unfällen geführt haben - teilweise zu äußerst schweren Unfällen. Aus diesem Grund sah sich der japanische Autohersteller dazu gezwungen, eine große Rückrufaktion zu starten, bei der als 2 Mio. Fahrzeuge in den Werkstätten gerufen werden, um mit neuen Gaspedalen ausgestattet zu werden. Zugleich wurde darüber spekuliert, obToyota diesen Schritt auch in Europa in Erwägung ziehen könnte.
Nun steht fest, dass es tatsächlich so kommt: Toyota wird in Europa ca. 1,8 Mio. Autobesitzer kontaktieren, deren Fahrzeuge betroffen sind und deshalb ebenfalls mit einem neuen Gaspedal versehen werden müssen. Solch große Aktionen kosten die Autohersteller stets eine Menge Geld und tragen nicht unbedingt zu einem guten Image der Fahrzeuge bei. Andererseits gilt es zu loben, dass Toyota die Sache sehr offensiv angeht und sich um eine schnelle Behebung des Problems bei den Fahrzeugen bemüht.
Die Anzahl der betroffenen Toyota Modelle ist ordentlich bemessen. Wie die „Welt Online“ schreibt, sind in Deutschland bzw. in Europa die folgenden Fahrzeugmodelle betroffen: Auris, Avensis, Aygo, Corolla, IQ, RAV 4, Verso und Yaris. Um genau zu sein, sind die Modelle betroffen, die zwischen 2005 und dem 5. Januar 2010 produziert wurden.
Deutsche Toyota Fahrer, die eines der betroffenen Fahrzeugmodelle besitzen, sollen in den kommenden Tagen über das Kraftfahrt-Bundesamt informiert werden. Sie werden darum gebeten, sich mit dem nächsten Toyotoa Händler bzw. mit einer Vertragswerkstatt in Verbindung zu setzen, damit eine Behebung des möglichen Problems am Gaspedal durchgeführt werden kann. Kosten sollen für die Fahrzeugbesitzer keine entstehen, so die deutsche Toyota Zentrale. Die Voraussetzung besteht natürlich darin, dass die Vertragswerkstätten rechzeitig über die benötigten Kfz Ersatzteile verfügen.
Es gibt auch positive Nachrichten
Allerdings läuft im Hause Toyota derzeit nicht alles schief. Wie das Unternehmen vor wenigen Tagen berichtete, laufe die Produktion von Hybrid-Fahrzeugen äußerst erfreulich. Die Japaner haben die Produktion ihrer Hybrid-Fahrzeuge deutlich gesteigert und werden in diesem Jahr die Fertigungsgrenze von mehr als einer Million Fahrzeuge pro Jahr erreichen. Allein 45.000 Toyota Prius werden jeden Monat produziert.
Aufgrund einer Kooperation mit Panasonic kann Toyota mittlerweile auf einen großen Stock an Akkus für seine Hybrid-Fahrzeuge zurückgreifen. Mehr als 1,1 Mio. Akkus stehen den Japanern pro Jahr zur Verfügung. Allerdings ist anzumerken, dass es sich hierbei ausschließlich um Nickel-Metallhydrid Akkus handelt.

Natürlich ist das ein Depakel, wo doch besonderns Toyota eigentlich für zuverlässigkeit steht.
Das hinterlässt mit Sicherheit seine Spuren. Jedoch sollte man auch darüber nachdenken, dass andere
Autohersteller auch schon einige Rückrufaktionen hinter sich haben. Man denke an VW und Audi, da fängts bei Achsteilen an, geht über Magnetschalter bis hin zu Zweimassenschwungrädern. Nur das diese Rückrufaktion halt alle nach und nach auftretenund nicht so massiert wie nun bei Toyota. Für mich ist das ein generelles Problem der Quallität der Teile(-Hersteller).
Gruß
Wolf
[...] Mangels und des hohen Risikos sieht sich der japanische Autohersteller dazu gezwungen, einen Rückruf zu starten bzw. unzählige Fahrzeuge in die Werkstätten zu beordern, damit eine Behebung des [...]