Über den neuen VW Touareg
Zweifelsfrei handelt es sich beim neuen VW Touareg um eines der interessantesten Autos dieses Jahres. Schließlich war das Volkswagen SUV ein großer Erfolg - und Autohersteller wie Porsche und Audi nutzen die Plattform des SUVs ebenfalls. Aufgrund des bisherigen Erfolgs dürfte das Interesse am neuen Touareg äußerst groß bemessen sein, weshalb er wie sein Vorgänger ebenfalls ein großes Erfolgsauto werden könnte. Die Fotos, auf denen das SUV in toller Metallic Autolackierung zu sehen ist, haben zumindest viel Anklang gefunden.
Was die Vorstellung des Fahrzeugs betrifft, so kann bereits auf zahlreichen Blog und Motorseiten darüber gelesen werden. Ich selbst bin davon ausgegangen, dass ich bereits über das VW SUV berichtet hatte. Erst vorgestern, als ich über den neuen 2010 Porsche Cayenne schrieb, ist mir aufgefallen, dass ein entsprechender Blogbeitrag fehlt. Den fehlenden Beitrag möchte ich mit diesem Post nachreichen.
Weil bereits ausführlich berichtet wurde, möchte ich die technischen Daten nicht unnötigerweise vorstellen. Stattdessen möchte ich auf das Thema Hybrid-Antrieb näher eingehen. Immerhin hat Volkswagen angekündigt, den Touareg schon bald mit Hybrid-Antrieb in die Autohäuser bringen zu wollen. Zu diesem Thema habe ich einen interessanten Beitrag gefunden, der mit allen wichtigen Daten zum Antrieb aufwartet. Aus ihm geht hervor, dass die Hybrid-Version des Touareg auf einem Benzinmotor aufbaut, der um einen 47 PS starken Elektromotor ergänzt wird. Zusammen sollen beide Motoren 380 PS leisten können. Neben dem Elektromotor stellt ebenso eine Acht-Gang Automatik sicher, dass der Kraftstoffverbrauch nicht zu sehr ansteigt. Volkswagen nennt einen Verbrauch von 8,2 Litern.
Wer sich in Sachen Automobilvorstellungen auf dem Laufenden befindet, dürfte nun stutzig werden: 8,2 Liter Verbrauch und 380 PS Spitzenleistung? Das sind doch genau die Werte, mit denen auch die Hybrid-Version des Porsche Cayenne aufwartet. In gewisser Weise verwundert dies nicht, schließlich teilen sich beide Fahrzeuge dieselbe Plattform. Aber dass Porsche- und VW-Fahrer exakt dasselbe an Leistung geboten bekommen, passt irgendwie nicht. Mit Sicherheit dürfte der Porsche wegen seines Premium-Stempels ein paar Euro mehr kosten. Doch allein wegen des Markennamens und ggf. ein paar kleineren Ausstattungsunterschieden (Effektlack und Co kosten natürlich extra) dürfte dies den Aufpreis fast nicht rechtfertigen. Der Porsche-Käufer muss sich doch veräppelt vorkommen, wenn der VW-Fahrer letztlich dieselbe Leistung für weniger Geld geboten bekommt.
Natürlich wurden die Preise der Hybrid-Fahrzeuge von Porsche und Volkswagen noch nicht genannt. Dementsprechend könnte alles noch ganz anders kommen. Aber dennoch glaube ich, dass der Porsche mehr kosten wird. Warten wir es also ab.
Tags: Hybrid, SUV, volkswagen, VW Touareg

[...] häufiger. Allerdings könnte die Neuauflage auch äußerst technisch wirken. Man denke nur an den VW Touareg 2010, der technischer und kühler kaum sein [...]