Stärkere Akkus lassen Automobilbranche hoffen
Es ist nicht das erste Mal, dass ich hier im Blog über Akku-Technologien berichte. Der Grund ist einfach: Speicherkapazität und Langlebigkeit von Akkus sind ein ganz wichtiges Thema, wenn es um umweltfreundliche Autos bzw. die Zukunft von Elektroautos und Hybridfahrzeugen geht. Noch kommt der Kauf entsprechender Fahrzeuge für viele Autofahrer nicht in Frage, weil die Akkus keine ausreichende Speicherkapazität aufweisen bzw. keine beeindruckenden Reichweiten mit den Autos zurückgelegt werden können. Außerdem gelten die Akkus als teuer.
Allerdings muss dies nicht so bleiben. Immerhin arbeiten sowohl die Autohersteller, als auch Batteriehersteller, intensiv an der Erforschung und Entwicklung neuer Akku-Technologien. Wie erst kürzlich hier im Blog berichtet, ist es einem britischen Unternehmen gelungen, einen Lithium-Ionen Akku zu entwickeln, der mit einer besonders hohen Energiedichte aufwartet. Des Weiteren hat es der Sportwagenhersteller Porsche gewagt, eine Autobatterie auf Lithium-Ionen Basis zu entwickeln und bereits anzubieten: Sie ist leichter als eine herkömmliche Autobatterie und trägt somit zur Gewichtseinsparung bei.
Wie golem schreibt, konnten nun auch italienische Wissenschaftlicher beachtenswerte Fortschritte bei der Entwicklung von Akkus erzielen. Die Italiener haben bei ihrer Entwicklung zwei verschiedene Technologien kombiniert: Als Ausgangsbasis dienten herkömmliche Lithium-Ionen Akkus sowie Lithium-Schwefel-Akkus. Das Ergebnis ist der so genannte Zinn-Schwefel-Lithium-Ionen Akku. Hinter diesem Wortmonster verbirgt sich ein Akku, der mit beeindruckenden Eigenschaften aufwartet. Er kann sowohl bzw. soll in Elektrogeräten sowie auch in Elektroautos zum Einsatz gelangen. Die Besonderheit dieser Akkutechnologie besteht darin, dass die Energiedichte besonders hoch bemessen ist. Bei der Portierung in die Autotechnologie bedeutet dies, dass wesentlich größere Reichweiten erzielt werden können. Zudem sollen die Elektroden vor Zersetzung besser geschützt sein, wodurch es wiederum möglich wird eine längere Nutzung zu erzielen.
Sicherlich wird es noch etliche Jahre dauern, bis entsprechende Technologien als erforscht gelten und für den Masseneinsatz geeignet sind. Doch alles in allem sind dies erfreuliche Nachrichten, die meiner Meinung nach für einen langfristigen Erfolgs des Elektroautos sprechen. Bis dahin gilt es sich mit kürzeren Reichweiten zufrieden zu geben und letztlich zu hoffen, dass die Preise für entsprechende Autos dennoch sinken. Außerdem spielt nach wie vor das Nutzungsverhalten eine wichtige Rolle. Ich möchte den Sinn einer Lenkradheizung nicht in Frage stellen, allerdings ist vollkommen klar, dass solche Verbraucher (auch Klimaanlage usw.) nicht zu unterschätzen sind.
Tags: Autobatterie, Elektroauto

[...] im Autocockpit. Viele weitere Verbraucher zehren an der Autobatterie, weshalb auf einmal nicht mehr genügend Energie zur Verfügung steht, um den Anlasser zu bewegen bzw. um den Motor zu [...]