Mein persönlicher Mietwagen Tipp
Am vergangenen Wochenende war ich in der norddeutschen Provinz unterwegs. Weil mir die Fahrt nach Bremen jedoch ein wenig weit erschien und mein Terminplan nur wenig Platz ließ, hatte ich kurzerhand beschlossen, nach Bremen zu fliegen. Den Flug konnte ich relativ günstig buchen, sodass im Grunde nur noch der Mietwagen fehlte – denn ganz ohne Auto geht es eben doch nicht.
Was das Thema Mietwagen betrifft, so bin ich relativ anspruchsvoll. Allerdings gilt dies weniger für die Auswahl des eigentlichen Fahrzeugs, sondern vielmehr für die Wahl des Autovermieters. Grund sind die schlechten Erfahrungen, die ich mittlerweile mit zahlreichen Anbietern gemacht habe. Zwar arbeiten die meisten Autovermietungen relativ zuverlässig, doch häufig habe ich das Gefühl, einfach zu viel zu bezahlen.
Deshalb war ich dieses Mal sehr aufgeschlossen und habe mal einen anderen Mietwagenanbieter probiert. Am Flughafen Bremen besteht die Möglichkeit, Autos bei Alamo zu mieten. Ich habe einfach mal den Versuch gewagt und mich am Schalter der Autovermietung nach einem günstigen Mietwagen erkundigt. Das Angebot konnte sich sehen lassen: Der Golf 1.4 hat etwas mehr als 100 Euro pro Tag gekostet – und das in Verbindung mit einem wirklich umfassenden Versicherungsschutz.
Diesbezüglich kann ich allen Personen nur dazu raten, bei der Wahl der Autovermietung nicht zu geizen. Es gibt Firmen, die ihre Kunden doch tatsächlich mit Haftpflichtschutz auf die Straßen lassen. Dieses Risiko würde ich niemals eingehen, da es im Schadensfall sehr teuer werden kann. Deshalb bestehe ich grundsätzlich darauf, den Mietwagen in Verbindung mit dem bestmöglichen Versicherungsschutz (auf jeden Fall Vollkasko) zu mieten.
Wer nun meint, dass mehr als 100 Euro pro Tag viel Geld ist, sollte sich einmal Angebote bei anderen Autovermietungen einholen. Man beachte nur diesen Bericht der Stiftung Warentest, der erst vor wenigen Tagen veröffentlicht wurde. In der Realität sieht es nämlich so aus, dass viele Autovermieter relativ teuer sind. Zwar mögen die Preise auf den Werbeplakaten äußerst attraktiv wirken, jedoch gilt es zu bedenken, dass Servicegebühren und Versicherungsbeiträge meist noch dazu kommen. Da kann das Auto schnell teurer werden.
Übrigens ist Alamo ein Autovermieter, der mir nicht vollkommen unbekannt war. Ich kannte das Unternehmen bereits aus den USA, wo es seinen Hauptsitz hat. In Amerika zählt der Autovermieter zu den größeren Anbietern. Wir hatten damals einen kleinen Van gemietet und waren ebenfalls zufrieden – nur wusste ich nicht, dass das Unternehmen auch in Deutschland aktiv ist.
Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden, wo er sein Auto mieten möchte. Ich kann nur dazu raten, unbedingt die Preise zu vergleichen und außerdem auf die gebotenen Leistungen zu achten. Wer gut vergleicht, kann nämlich viel Geld sparen.
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