Rückgang der Kraftstoffpreise setzt sich langsam fort

Innerhalb der vergangenen zehn Jahre kam es nur selten vor, dass die Preise für Benzin und Diesel so stabil waren. Im Verlauf dieses Jahres haben sie sich kaum verändert, die Schwankungsbreite des durchschnittlichen Benzinpreises beträgt gerade einmal sechs Cent. Laut den vom ADAC ermittelten Durchschnittspreisen war Benzin im August am teuersten, damals wurden 157,8 Cent pro Liter fällig. Im letzten Monat betrug der Durchschnittspreis 151,8 Cent.

Für Kraftfahrer ist dies eine erfreuliche Entwicklung, wobei anzumerken ist, dass sich die Preise auf einem relativ hohen Niveau stabilisiert haben. Zwar gab es Zeiten, in denen Kraftstoffe mehr kosteten, allerdings waren die Aufschläge nicht besonders hoch. Folglich wäre ein weiterer Preisrückgang wünschenswert, wobei dieser jedoch ungewiss bleibt.

Kraftfahrer, die beim Griff zur Zapfpistole sparen möchten, sind deshalb weiterhin gut damit beraten, die Preise einzelner Tankstellen miteinander zu vergleichen. Alternativ bietet es sich an, Tankkarten zu nutzen. Zumindest ist solch ein Ansatz für Unternehmen interessant, denn Tankkarten werden inzwischen fast nur noch an Unternehmen mit Fuhrparks ausgehändigt. Für die lohnt sich das Mitmachen, denn Anbieter wie TKS bieten attraktive Rabatte. Flottenkunden, die mit Karten von TKS bezahlen, sparen 2 Cent je Liter. Weitere Informationen sind auf www.tankkartenservice.de erhältlich.

Verbraucher verfügen über diese Möglichkeit hingegen nicht. Sie können allerdings die Preise der Tankstellen vergleichen und so ebenfalls sparen. Zumal sich das Vergleichen der Kraftstoffpreise leichter als je zuvor gestaltet. Mineralölkonzerne und Tankstellenbetreiber haben ihre Preisänderungen nämlich der zentralen Meldestelle mitzuteilen. Diese stellt die erfassten Daten wiederum spezialisierten Serviceanbietern zur Verfügung.

Ein Abrufen der Daten ist via Internet am PC möglich. Allerdings sind in den vergangenen Monaten auch zahlreiche Apps auf den Markt gekommen, die ein Vergleichen der Spritpreise am Smartphone ermöglichen. Der Vorteil dieser Variante besteht darin, die Preise auch noch unterwegs abrufen zu können. Im Übrigen passen die Tankstellen ihre Preise zumeist ohnehin mehrmals pro Tag an. Wie der ADAC erst vor kurzem mitteilte, sind Kraftstoffe vormittags am teuersten. Gegen Abend sinken die Preise. Clevere Kraftfahrer tanken daher nicht am Morgen, sondern erst später.

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