Motek 2013: Neues aus dem Feld der Automatisierung

Bereits im Oktober fand in Stuttgart die Automationsmesse „Motek“ statt. Die 32. Internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung lockte wie bereits in den Jahren zahlreiche Personen in die Hauptstadt Baden-Württembergs, um sich vor Ort bei Produzenten und Anbietern über die Bereiche Produktionsautomatisierung, Zugführtechnik, Industrial Handling, Montageautomatisierung und Materialfluss zu informieren. Sowohl Automobilfans als auch allgemein technisch Interessierte kamen beim Messebesuch ihre Kosten.

Ein großes Thema der Messe waren Handling und Robotik. Mehr als 900 Aussteller informierten über ihre neuesten Entwicklungen. Mit 60 Montageanlagenbauern und 40 Roboter-Systemintegratoren war die Automatisierungsbranche in diesem Jahr stärker vertreten als je zuvor.

Im Rahmen der modernen Automatisierungs- und Produktionsprozesse spielen Sensoren und Schalter eine tragende Rolle. Sie helfen dabei, einzelne Objekte zu erfassen und ggf. sogar präzise zu erkennen, um anschließend automatische Bearbeitungsschritte einzuleiten. Auf dem Vormarsch ist unter anderem der induktive Näherungsschalter, eine Art induktiver Sensor, der berührungslos und sicher metallische, also elektrisch leitfähige Objekte erfassen kann. Obwol der Schalter keinen direkten Kontakt mit dem zu detektierenden Objekt hat, liefert er ein schalterähnliches, binäres Signal, welches anzeigt, ob das Objekt erkannt oder aber nicht erkannt wurde. Anwendung finden solch induktive Sensoren oder Näherungsschalter ganz besonders in der Automobilindustrie, aber auch im Maschinen- und Anlagenbau oder in der Fabrikautomation. Mehr über induktive Näherungsschalter findet man hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Induktiver_N%C3%A4herungsschalter.

Zurück zur Motek 2013. Auf dem Gebiet der induktiven Sensoren wurden insbesondere miniaturisierte induktive Näherungsschalter ausgestellt, die über besonders kompakte Abmessungen verfügen und somit lediglich über eine Länge von 12 Millimetern und einen Durchmesser von bloßen drei Millimetern verfügen. Dank dieser kleinen Abmessungen gelten sie als die kürzesten und kleinsten induktiven Sensoren, die bislang entwickelt wurden. Zu verdanken sind die kompakten Schalterabmessungen der so genannten Mixed-Signal-ASIC Technologie, welche die Verarbeitung analoger Signale mit digitaler Rechenleistung auf nur einem Chip vereint. Anwendung findet diese Technologie bei nahezu allen Einsätzen, die für das Aufnehmen analoger Signale gedacht sind. Ein weiterer Pluspunkt besteht darin, dass diskret analoge Bauteile nur minimal verarbeitet wurden, was sich wiederum positiv auf die Zuverlässigkeit auswirkt.

Die kompakten Sensoren gelten als erstaunlich robust und resistent, denn selbst wenn es zu Einwirkungen scharfkantiger oder spitzer Blechteile kommt, wird die Aktorfläche (die aus stabilem Edelstahl besteht) kaum angegriffen. Zudem können die Mini-Näherungsschalter vor allem dann gut eingesetzt werden, wenn auf kleinstem Raum gearbeitet werden muss. Weiterhin gelten sie als so gut wie unzerstörbar, denn sie können nicht nur Temperaturen von -25 bis +70 Grad Celsius vertragen, sondern verfügen auch über eine Schallfrequenz von 8 kHz und sind zudem schweißspritzerfest und magnetfeldresistent. Die Sensoren werden aus einem einzigen Edelstahlstück hergestellt und sind weder mit Kappen noch mit Deckeln oder Schweißnähten ausgestattet, was wiederum für eine enorm hohe Druckfestigkeit sorgt.

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