Der Bundeswehr Führerschein lohnt sich nur noch selten

Viele Wehrdienstleistende und junge Soldaten wollen den Bundeswehr Führerschein machen. Doch häufig ist es nahezu wertlos, diese Fahrerlaubnis zu erhalten.

Wenn es um das Thema Führerschein ging, war die Bundeswehr lange Zeit eine sehr gefragte Adresse. So manch Wehrdienstleistender hat sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt, um seinen Autoführerschein oder auch den Lkw-Führerschein beim Bund machen zu dürfen. Die Absicht war meistens dieselbe: Der Staat soll die Führerscheinkosten tragen, sodass man selbst bares Geld spart.

Früher hatte man auch relativ gute Chancen, um auf diese Weise zu verfahren. Doch mittlerweile wird bei der Bundeswehr sehr genau auf die Ausgaben geachtet. Wehrdienstleistende können heutzutage nicht mehr damit rechnen, dass sie die Fahrschule der Bundeswehr besuchen und dort einen richtigen Führerschein bzw. eine Fahrerlaubnis erhalten können. Den Bundeswehr Führerschein gibt es zwar noch, jedoch ist er längst nicht mehr für Jedermann zugänglich.

Nicht mit der Dienstfahrerlaubnis verwechseln

In der Tat kommt es nur noch selten vor, dass Führerscheine bei der Bundeswehr gemacht werden können. Diese Möglichkeit wird fast nur noch Zeitsoldaten oder Berufssoldaten eingeräumt. Zumal man aufpassen muss, denn längst nicht immer wird eine richtige Fahrerlaubnis gemacht, die später auch im Privatleben gilt. Nicht selten kann über die Bundeswehr lediglich eine Dienstfahrerlaubnis erlangt werden, die maßgebliche Einschnitte mit sich bringt.

Im Grunde handelt es sich hierbei um nichts anders als um die Berechtigung, ausgewählte Fahrzeuge fahren zu dürfen. Die Nutzung ist zwar auch im öffentlichen Straßenverkehr zulässig, jedoch ist sie ausschließlich an das jeweilige Dienstfahrzeug bzw. die entsprechende Fahrzeugklasse gekoppelt. Für private Fahrten gilt die Erlaubnis nicht, zumal sie auch wieder erlöschen kann.

Der Bundeswehr Führerschein ist nur für wenige zugänglich

Letzten Endes ist es so, wie bereits angeschnitten wurde. Nur noch relativ wenige Soldaten haben die Möglichkeit, einen richtigen Bundeswehrführerschein bzw. eine dauerhafte Fahrerlaubnis zu machen. Ob diese Möglichkeit gegeben ist, hängt auch davon ab, welche Laufbahn eingeschlagen wird. Je eher es sich anbietet, eine Fahrerlaubnis über die Bundeswehrfahrschule zu erlangen, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, entsprechend ausgebildet zu werden. Sollte beispielsweise jemand als Fahrer bzw. im logistischen Bereich der Armee arbeiten wollen, aber noch keinen Lastwagenführerschein besitzen, ist es unter Umständen möglich, dass die Kosten übernommen werden.