Was den Marderschaden in Zukunft verhindert

Ein Marderschaden am Auto kann ganz schön teuer werden. Damit er nicht erneut am Pkw auftritt, gilt es die richtigen Schutzmaßnahmen zur Abwehr zu ergreifen.

Schäden an Autos, die durch Marder hervorgerufen werden, sind keine Seltenheit. Schon sehr viele Autofahrer sind betroffen gewesen, was im Grunde auch nicht verwundert. Schließlich ist der Marder sehr stark verbreitet und gilt zudem als aggressiv, wenn er an Fahrzeugen andere Marder riecht: Das Tier möchte sein Revier verteidigen - und da kann es eben vorkommen, dass Kabel und Schläuche zerbissen werden.

Die finanziellen Folgen sind häufig nicht ohne. Durchgebissene Zündkabel müssen ersetzt werden, was meistens nicht günstig ist. Für Schläuche etc. gilt letztlich dasselbe. Dementsprechend ist es nicht unüblich, dass ein entsprechender Werkstattbesuch erst einmal hohe Kosten nach sich zieht.

Der Marderschaden sollte als solcher erkennbar sein

Zunächst einmal ist es wichtig, dass man über die Ursache Bescheid weiß. Es wäre schlimm, wenn man in der Kfz-Werkstatt die Schadensursache nicht erkennt und somit die Schuld nicht auf einen Marder zurückzuführen ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Marder erneut zuschlägt und wieder einen Schaden am Pkw herbeiführt, ist hoch bemessen. Deshalb sollte die Kfz-Werkstatt unbedingt eine entsprechende Mitteilung machen.

Doch zum Glück sind Marderschaden als solche zumeist sehr einfach zu identifizieren. Typische Bissspuren an Schläuchen und Kabeln erkennt der geschulte Kfz-Mechaniker mit einem Blick. So gesehen kommt es eher selten vor, dass Marderschaden nicht als solche erkannt werden.

Schutz vor weiteren Schäden schaffen

Ein Marder schlägt nicht nur einmal zu. Im Grunde genommen muss man nur einmal falsch bzw. im Revier eines anderen Marders geparkt haben: Womöglich hat das andere Tier eine Duftspur im Motorbereich hinterlassen. Dies hat zur Folge, dass der Marder voraussichtlich erneut angreifen wird. Deshalb ist es ratsam, den Motorraum zu reinigen bzw. via Motorwäsche entsprechende Gerüche zu entfernen.

Anschließend gilt es sich für eine Methode der Abwehr zu entscheiden. Ein Marderschutz sollte sein. Die günstigere Variante ist der passive Schutz, bei dem Kabel und Schläuche mit einem Metallgewebe überzogen werden. Diese kann der Marder trotz seiner scharfen Zähne nicht durchbeißen und somit auch keinen Schaden mehr anrichten. Aktive Systeme, die beispielsweise Stromschläge austeilen oder mit Ultraschall arbeiten, gelten auch als zuverlässig. Allerdings sind sie in der Schaffung bzw. beim Einbau etwas kostspieliger.