Wie ein guter Forstkran ausgewählt wird

Beim Forstkran kommt es auf Qualität und Zuverlässigkeit an. Wer preiswerte Forsttechnik sucht, kann einen guten Rückekran auch gebraucht kaufen.

Wer im Wald schwere Baumstämme verladen möchte, muss über zuverlässige Forstmaschinen verfügen. Es gibt mehrere Fahrzeuge, mit deren Hilfe es möglich ist, die Stämme anzuheben und zu verladen. Modernste Technik wird dabei allerdings nicht immer eingesetzt: Gerade kleineren Betrieben fehlen die Mittel, um kostspielige Skidder anzuschaffen. Dies muss auch gar nicht immer sein. Wenn man über einen guten Forstschlepper verfügt, kann dieser um einen Forstkran ergänzt werden.

Schon mit einem vergleichsweise einfachen Rückekran ist es möglich, schwere Stämme anzuheben und diese sicher auf einen Rückewagen bzw. auf einen Forstanhänger zu laden. Im Endeffekt muss das Anbaugerät einfach nur zum Forsttraktor passen und natürlich über eine ausreichende Leistung verfügen.

Einen Forstkran kann man auch gebraucht kaufen

Wer einen entsprechenden Kran als Anbaugerät für seinen Traktor kaufen möchte, muss bei der Auswahl sehr gut aufpassen. Wie bereits erwähnt wurde, kommt es vor allem auf die Leistung an. Die Hydraulik muss genügend Kraft entwickeln, um Stämme sicher anheben und gleichzeitig die Rückezange sicher steuern zu können.

Es ist ratsam, auf namhafte Hersteller zu setzen: Beim Einsatz von Forsttechnik kommt es in erster Linie auf Zuverlässigkeit an. Hochwertige Forstmaschinen, die von führenden Herstellern stammen, warten mit einer hohen Qualität und einer guten Steuerung auf. Zwar sind diese nicht immer günstig, aber dafür überzeugt das Ergebnis. Wegen der teilweise recht hohen Preise für neue Forsttechnik muss man auch nicht unbedingt neue Maschinen kaufen. Kleine Betriebe sind häufig besser daran, wenn sich den benötigten Forstkran gebraucht anschaffen. Sofern im Vorfeld eine gezielte Auswahl erfolgt, gibt es hiergegen nichts einzuwenden.

Den Rückekran besser nicht selber bauen

Durch den Erwerb gebrauchter Forsttechnik ist es möglich, die Anschaffungskosten signifikant zu senken. Allerdings sind die Gebrauchtpreise einigen Leuten dennoch zu hoch bemessen, weshalb sie mit dem Gedanken spielen, das Anbaugerät für den Forstschlepper selber bauen zu wollen.

Allerdings gestaltet sich ein solcher Eigenbau gar nicht so einfach, wie es häufig angenommen wird. Die hydraulischen Komponenten sind in nicht gerade günstig und eine zuverlässige Steuerung zu integrieren, ist auch nicht leicht. Der Aufwand ist im Allgemeinen relativ hoch bemessen, weshalb es fast immer besser ist, sich lieber auf dem Gebrauchtmarkt umzusehen und dort zuverlässige Forstkräne zu kaufen.