Woran gute Forsttraktoren zu erkennen sind

An Forsttraktoren werden hohe Anforderungen gestellt. Doch der Einsatz moderner Forsttechnik lohnt sich wegen der effizienten Arbeitsweise.

Nach wie vor werden Traktoren im Bereich der Forstwirtschaft gerne eingesetzt. Fortmaschinen wie Skidder und Harvester sind für die Waldarbeit noch besser geeignet, jedoch ist es manchmal einfach besser, sich für den Einsatz von Treckern oder Schleppern zu entscheiden. Es sind überwiegend finanzielle Gründe, die so manchen Forstbetrieb dazu zwingen, weiterhin an Traktoren festzuhalten: Was Anschaffung und Unterhalt betrifft, so sind diese Fahrzeuge im Vergleich zu anderen genannten Forstfahrzeugen schlichtweg günstiger.

Kleinbetriebe können es sich häufig gar nicht leisten, einen Skidder anzuschaffen. Dementsprechend haben sie gar keine andere Wahl, als mit dem Traktor zu arbeiten. Diesbezüglich ist klar, dass man mit einem konventionellen Traktor, wie man ihn in der Landwirtschaft einsetzt, nicht besonders weit kommt. Es existieren ganz andere Anforderungen, die von guten Forstfahrzeugen erfüllt werden müssen. Aus diesem Grund wird gezielt auf Forststraktoren gesetzt.

Die Traktoren werden speziell modifiziert

An dieser Stelle werden sich einige Leute womöglich die Frage stellen, worin der Unterschied zwischen einem konventionellen Trecker und einem Forsttraktor besteht. Die Antwort ist ganz einfach: Die Forstmaschine wurde speziell für den Einsatz im Wald umgerüstet. In der Regel werden klassische Traktoren als Basisfahrzeuge herangezogen, die anschließend modifiziert werden.

Was die Modifikation betrifft, so spielt vor allem der Schutz dar Fahrerkabine eine wichtige Rolle: Schwere Baumstämme oder Äste, die beispielsweise unbeabsichtigt auf den Traktor stürzen, dürfen keine größeren Schäden hervorrufen können. Zudem ist klar, dass unbedingt ein Allradantrieb benötigt wird. Ohne Allrad bzw. 4x4 Antrieb sowie Reifen mit gutem Profil ist es nicht möglich, sich auf dem anspruchsvollen Waldterrain sicher zu bewegen.

Forsttraktoren werden häufig gezielt mit Anbaugeräten erweitert

Mit einem Forsttraktor allein kann man bei der Waldarbeit noch gar nicht allzu viel anfangen. Verständlicherweise kann ein professioneller Arbeitseinsatz nur in Verbindung mit den richtigen Anbaugeräten erfolgen. Besonders zwei Anbaugeräte gelten als sehr gefragt. Hierzu zählt besonders die Forstseilwinde, die am Traktor sehr gute Arbeit verrichten kann. Aber auch der Rückekran wird heutzutage sehr gerne eingesetzt, weil es sich mit seiner Hilfe relativ einfach gestaltet, schweres Holz sicher zu greifen und zu bewegen.

Was die Anschaffung eines guten Traktors für die Waldarbeit betrifft, so dürfte vollkommen klar sein, dass diese speziellen Maschinen nicht gerade günstig sind. Weil schon die Basisfahrzeuge nicht unbedingt günstig sind und die Hersteller zusätzliche Modifikationen vornehmen, können für Neufahrzeuge schnell hohe Preise gefordert werden.

Traktor gebraucht kaufen und dadurch sparen

Betriebe mit kleinem Budget haben aufgrund der hohen Preise manchmal keine andere Möglichkeit, als sich nach gebrauchten Schleppern umzusehen. Hiergegen ist im Prinzip nichts einzuwenden, solange im Vorfeld eine gezielte Suche durchgeführt wird. Wer einen Forsttraktor gebraucht kaufen will, muss sich in aller Ruhe auf dem Gebrauchtmarkt umsehen. Diese Maßnahme ist äußerst wichtig, schließlich will der Zustand der Forstmaschine gut beurteilt sein. Ausfälle und Reparaturen wären nämlich alles andere als wünschenswert.