Heckcontainer für den Traktor richtig wählen

Ein Heckcontainer sollte hochwertig verarbeitet und trotzdem günstig sein. Neu und gebraucht kann man auf gute Modelle stoßen.

Zunehmend mehr Landwirte erkennen die Vorzüge, die ein Heckcontainer mit sich bringt. Dieses Anbaugerät kann äußerst praktisch sein: Es bietet eine große Nutz- bzw. Ladefläche und ist je nach Modell und Hersteller sogar kippbar. Dementsprechend kann es sogar möglich sein, das Ladegut gezielt auszukippen und zu verteilen.

Ein Kauf will natürlich trotzdem gut überlegt sein. Denn schon immer war es so, dass hochwertige Schlepper Anbaugeräte ihren Preis haben. Zumal die Hochwertigkeit bzw. die Verarbeitungsqualität gerade in diesem Bereich eine wichtige Rolle spielt. Wer seinen Traktor um eine solche Ladefläche ergänzt, möchte natürlich auch die Gewissheit haben, viele Jahre lang problemlos damit arbeiten zu können.

Erst die Preise vergleichen, dann den Heckcontainer kaufen

Sofern die Entscheidung gefallen ist, dass man ein entsprechendes Anbaugerät für das Heck seines Traktors kaufen möchte, fängt die eigentliche Arbeit an. Man muss sich auf dem Markt umsehen, um einen guten Hersteller zu wählen und sich dann auf einen zuverlässigen Händler festzulegen. Was den Agrarhändler betrifft, so ist anzumerken, dass Preisunterschiede keine Seltenheit sind. Wer günstige Agrartechnik kaufen will, sollte sich daher auch ruhig überregional erkundigen und Preise vergleichen.

Niedrige Preise sind jedoch nicht alles. Zwar ist es schön, wenn man die Kosten niedrig halten kann, doch wie zuvor schon erwähnt wurde, sollte man der Qualität immer Vorrang einräumen. Notfalls kauft man lieber ein Markenprodukt gebraucht, anstatt einen faulen Kompromiss einzugehen.

Vorsicht beim Eigenbau

Nun gibt es einige Landwirte, die ihre Ausgaben senken möchten und deshalb die Entscheidung treffen, den Heckcontainer für ihren Schlepper einfach selber zu bauen. Zunächst einmal ist dagegen nichts einzuwenden. Sofern man handwerklich begabt ist, man Werkzeuge und Materialien besitzt, lassen sich durchaus gute Ergebnisse erzielen. Allerdings darf man den Arbeitsaufwand nicht unterschätzen. Ebenso ist die Materialwahl von Bedeutung. Wer beim Stahl oder der Hydraulik (sofern man diese verbauen möchte) an der falschen Stelle spart, wird später nicht zufrieden sein. Am besten orientiert man sich mit seinem Bauplan an Geräten, die von einem etablierten Hersteller stammen, damit man das Rad nicht neu erfinden muss und gleichzeitig Qualität produziert.

Wer das Anbaugerät gebraucht kaufen möchte und beim Durchforsten der Angebote auf einen gebrauchten Container stößt, sollte besonders vorsichtig sein. Es gibt Eigenbauten, die durchweg überzeugen und daher auch als empfehlenswert gelten. Teilweise stößt man aber auch auf Konstruktionen, die nicht wirklich zu gebrauchen sind oder die qualitativ nicht mithalten können.