Astra H OPC: Fazit nach 50.000 Kilometer Laufleistung

Der Test des Astra H OPC bezieht sich auf private Erfahrungen mit dem Fahrzeug. Er soll als Anhaltspunkt dienen, für diejenigen, die sich für die Fahrzeug in dieser Klasse, speziell für den Opel interessieren.

Das Auto wurde von mir als Neuwagen geordert. Innerhalb der ersten 25.000 Kilometer gab es keinerlei Probleme. Im Gegensatz zum Vorgängermodell muss man ganz klar sagen, dass der Qualitätseindruck um Welten besser ist, als beim G- Modell. Es klappert überhaupt nichts, und auch jetzt nach über 50.00 Kilometern bestätigt sich dieser Eindruck. Die Materialien wirken viel hochwertiger als beim alten Modell. Und die Armaturen sind auch nicht mehr aus diesem typischen Hartplastik, welches sich auch so „Plastik Like“ anfühlt.

Leider trübte diesen Eindruck bei 25.000 Kilometern eine gerissene Membran beim Turbo, obwohl das Auto immer richtig warm und kalt gefahren wurde, ohne den Motor zu extremst im Kaltzustand zu beanspruchen.

Dies wurde nach einige Wartezeit aber auch ohne jegliche Beschwerden seitens Opel über die Garantie geregelt. Zuvor mussten schon einmal aufgrund einer Austauschaktion die Zündkerzen ausgetauscht werden, was aber auch ohne Probleme vonstatten ging.

Bis dahin gab es dann Motoren technisch keine weiteren Probleme mehr. Bis vor kurzem ein undichter Turbo festgestellt wurde, der aber jetzt auch wieder auf Garantie ausgetauscht werden wird. Wer sich also für den Astra H OPC interessiert, sollte wissen, dass das Auto trotz aller Alltagstauglichkeit teils kleine Kinderkrankheiten mit sich bringt und es zumindest passieren kann, dass gelegentlich am Motor Probleme auftauchen können. Das sollte man bei einem solchen Aggregat brachten.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte anstatt eines aufgeblasenen 4 Zylinder Turbo lieber einen Sechszylinder nehmen, wie der, der im Vectra OPC verbaut wird. Aber es ist nach wie vor Geschmackssache.

Schlagwörter: Astra, Astra OPC, Opel, Turbo, Vectra OPC

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