Tesla Model S: Mehr als nur ein Familienfahrzeug

Obwohl Tesla Motors ein vergleichsweise junges Unternehmen ist und erst seit wenigen Jahren besteht, hat der Autohersteller in dieser Zeit schon häufig für Schlagzeilen gesorgt. Dies scheint sich auch nicht zu ändern, denn schon wieder ist der Autohersteller in den Medien.

Dieses Mal geht es allerdings nicht um den Tesla Roadster, sondern um ein weiteres Modell. Schon vor langer Zeit hatten die Manager des Unternehmens angekündigt, die Fahrzeugpalette um ein Fahrzeug erweitern zu wollen – ein Fahrzeug, das für jedermann bezahlbar sein soll.

In der vergangenen Woche wurde das Fahrzeug der Öffentlichkeit vorgestellt, das Tesla Model S. Wie auch beim Roadster handelt es sich bei diesem Auto um ein reinrassiges Elektrofahrzeug. Allerdings ging es Tesla Motors dieses Mal nicht darum, einen leistungsstarken Sportwagen zu entwickeln – stattdessen soll der Automarkt in der breiten Masse umgekrempelt werden. Denn wie bereits erwähnt wurde, soll das Tesla Model S für jedermann bezahlbar sein – zumindest für die amerikanische Mittelschicht.

Inklusive einem Ökorabatt, soll das Elektroauto für amerikanische Käufer für einen Preis von 49.000 Dollar zu haben sein. Dies ist zwar nicht unbedingt sehr günstig, doch im Gegenzug bekommt der Autokäufer eine Menge geboten. Immerhin ist das Tesla Model S für den alltäglichen Einsatz gedacht: Das Elektroauto verfügt über eine Reichweite von bis zu 480 Kilometern, was für den Alltagseinsatz auf jeden Fall reichen sollte. Zudem wartet das Auto mit einem riesigen Platzangebot auf: Fünf Personen sollen ausreichend Platz im Auto finden, wobei eine zusätzliche Sitzreihe im Heck weiteren Platz für zwei Kinder bieten soll.

Das wirkliche Highlight es allerdings das Design (gute Bilder gibt’s hier). Auf den ersten Blick könnte man glatt meinen, man bekommt einen Aston Martin oder einen Maserati zu sehen – die Fahrzeuge der etablierten Sportwagenhersteller dürften die Tesla Designer maßgeblich beeinflusst haben. Ganz egal ob Kühlergrill oder Heckleuchten, die Ähnlichkeit ist gravierend.

Ob das Tesla Model S je in Serie gehen wird, ist jedoch eine andere Frage. Zwar hat Tesla Motors die Serienproduktion für 2011 angekündigt, allerdings ist es fraglich, was von solch einer Aussage zu halten ist. Schließlich darf nicht vergessen werden, dass der Tesla Roadster erst sehr spät in die Serienproduktion gegangen ist und die Käufer zum Teil schon seit Jahren auf die Auslieferung warten. Zudem kann sich der Autohersteller der Finanzkrise nicht entziehen: Um den Erhalt von Staatshilfen soll sich das Unternehmen bereits bemüht haben.

Eine Reaktion auf “Tesla Model S: Mehr als nur ein Familienfahrzeug”

  1. […] Unternehmenskassen zu spülen. Das frische Kapital wird vor allem benötigt, um die Entwicklung des Tesla Model S abzuschließen. Mit einem familientauglichen Elektroauto möchte Tesla bereits 2012 auf dem Markt […]

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