Alfa MiTo als kleiner Schöner

Der Alfa Romeo MiTo ist ja kein richtiger Unbekannter mehr. Und auch, dass er designtechnisch einiges her macht, ist ja nicht mehr von der Hand zu weisen. Jetzt wurde der kleine Flitzer genauer unter die Lupe genommen. Kann der MiTo halten, was er verspricht?

Die Welt Online hat den kleinen Alfa Romeo MiTo genauer unter die Lupe genommen und ihn einem Fahrtest unterzogen. Von außen macht er schon alleine was her. Jetzt musste er auch beweisen, dass die inneren Qualitäten und vor allem die Motorqualitäten halten, was sie versprechen. Normalerweise kauft man sich ja einen Kleinwagen, weil er klein und günstig sein sollte. Das klein trifft eigentlich auch zu. Doch hilft hier die rationale Entscheidung? Oder gar die Vernunft. Wenn man danach gehen sollte, dürfte der MiTo schon längst gestorben sein. Denn mit ein wenig Ausstattung bringt es der MiTo auch einmal recht schnell an die 25.000 Euro Grenze oder gar noch ein wenig darüber.

Wem das egal ist und er ein Fahrzeug mit typischem italienischen Temperament sucht, der ist genau richtig hier. Die Top Motorisierung ist ein 155 PS starker Turbo, der eigentlich guten Zug haben sollte. Der Anspruch der sportlichste Wagen seiner Klasse zu sein wird hier wohl nicht erfüllt, denn laut Testergebnissen und den Fahreindrücken wirkt der Kleine fast etwas träge. Das wird also nichts mit dem Titel. Da kann die Konkurrenz schneller laufen beziehungsweise fahren. Aber vielleicht tröstet ja darüber das Innendesign hinweg. Denn im Innenraum gibt es hochwertig anmutendes Carbonfaserimitat. Das stimmt. Da gibt es nichts dran auszusetzen.

Ich persönlich frage mich, wen dieses Auto allerdings ansprechen soll. Es sieht gut aus, keine Frage. Auch der aktuelle Polo sieht dagegen eher langweilig aus, nur leider ist er trotzdem um Längen überlegener. Mehr Stauraum, besserer und kultivierterer Antrieb. Im MiTo konnte ich einmal mitfahren, den Polo bin ich schon selbst gefahren. Daher müsste viel passieren, wenn der MiTo vom Antrieb her höher punkten möchte als beispielsweise der VW. Wobei ich mir ernsthaft überlege, in welcher Liga der MiTo spielt. Eigentlich ist es auch nicht die Liga von Polo und Co. Der kleinste 72 PS Motor kostet im MiTo übrigens 14.700 Euro.

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