Porsche Boxster Spyder: Ein gelungenes Sondermodell

Mit Sondermodellen scheint man sich in Zuffenhausen sehr gut anfreunden zu können: Erneut hat Porsche ein Sondermodell vorgestellt – dieses Mal auf Basis der Porsche Boxster. Es handelt sich um den Porsche Boxter Sypder, der ordentlich was zu bieten hat und für Porsche-Verhältnisse sogar vergleichsweise preiswert ist.

Das wirklich Tolle am neuen Sondermodell ist die Tatsache, dass es als solches auch sofort zu erkennen ist. Für den klassischen Boxster konnte ich mich noch nie begeistern, weil er aus meiner Sicht etwas langweilig und kalt wirkt. Beim Boxster Spyder verhält sich dies ganz anders: Zwei Stutzen, die sich auf dem Heckdeckel befinden, verleihen dem Auto eine ganz neue Formgebung. Diese erinnert ein wenig an die älteren Modelle und vor allem auch an den Carrera GT. So sollte der Boxster meiner Meinung nach grundsätzlich aussehen – allerdings könnte dies dem Absatz der 911er Modelle deutlich schaden.

Nicht nur das Heck wurde von den Porsche Ingenieuren modifiziert. Denn vor allem aus technischer Sicht wirkt das Sondermodell äußerst interessant. Da wäre beispielsweise die Gewichtsreduzierung, welche letztlich für ein Gesamtgewicht von 1.275 Kilogramm sorgt und laut „Spiegel Online“ den Porsche Boxster Spyder zum leichtesten Porsche Modell der aktuellen Fahrzeugpalette macht. Und auch der Motor darf nicht außer Acht gelassen werden: 3,4 Liter Hubraum mit Turbolader leisten bis zu 320 PS und sorgen in Verbindung mit einem Doppelkupplungsgetriebe dafür, dass der Sportler in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h sprintet. Der Normverbrauch wird mit 9,3 Litern angegeben.

Alles in allem klingt das Sondermodell des Boxster äußerst interessant. Ein kleines Manko gibt es allerdings. Wer nun auf den Preis tippt, liegt falsch – es handelt sich um das Verdeck. Von einem Verdeck kann man im Grunde genommen nicht sprechen. Vielmehr von einem Stofftuch, das im Notfall schnell festgebunden werden kann. Wer sich den Wagen kauft, lässt das Verdeck am besten gleich weg und stellt sich darauf ein, den Sportler nur bei gutem Wetter zu fahren. Nun noch kurz zum Preis. Mit einem Basispreis von rund 63.400 ist der Wagen aus meiner Sicht vergleichsweise günstig. Er soll ab Februar nächsten Jahres bei den Händlern stehen.

Schlagwörter: Cabrio, Porsche

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