Das iPad gibt es nun auch in Deutschland

Ok, dieser Blogpost kommt ein wenig spät, doch leider war es mir gestern nicht möglich, über den Verkaufsstart des iPad in Deutschland zu berichten – allerdings nicht, weil ich selbst in einer der langen Warteschlangen stand, um das Gerät zu erwerben. Schon unglaublich, welche Formen der Apple Hype mittlerweile auch in Deutschland angenommen hat.

Wie es bei der Öffnung des Apple Stores in München zuging, kann man in diesem Blog schön verfolgen. Die Warteschlange war ordentlich bemessen – und um die Präsenz von Reportern war es ebenfalls nicht schlecht bestellt. Schon unglaublich, wie viele Leute sich um ein Stück Elektronik bemühen, das in spätestens fünf Jahren keine 20 Euro mehr wert ist. Ich meine das jetzt nicht abwertend: Mir selbst gefällt das iPad sehr gut, allerdings muss ich es nicht am ersten Tag besitzen und sicherlich wird der Preis in den kommenden Monaten gesenkt.

Wenn ich mir die Bilder so ansehe, dann kann ich wirklich froh sein, dass ich nicht als Verkäufer in einem Apple Store arbeiten muss. Den ganzen Tag wie bescheuert zu Applaudieren und La-Ola Wellen zu machen, ist irgendwie nicht so mein Ding. Aber ganz tolle blaue Hemden tragen die Jungs die und Mädels 😉

Eigentlich fast noch interessanter finde ich eine kleine Gegenaktion, in den Ad-Busting Bereich fällt. Es geht um das Verbot von pornografischen bzw. erotischen Inhalten auf Apple Geräten. Ganz egal ob iPhone oder iPad: Bei entsprechenden Apps und Ebooks ist Apple ganz stark am Zensieren. Ein paar clevere Leute haben ein cooles Plakat gedruckt, das schön aufzeigt, wie viel Erotik und Pornografie durch so ein iPad theoretisch laufen könnten. Allerdings glaube ich nicht, dass das Apple Management da schnell einlenken wird. Sind halt prüde Amerikaner.

Um abschließend noch irgendwie die Kurve zum Thema Auto zu kriegen, möchte ich auf einen Beitrag der Autobild verweisen. Dort werden Einbaulösungen für Autos angezeigt: Mit ein paar Hilfsmitteln kann das Gerät ins Auto integriert werden. Ein paar der Lösungen (vor allem das Gerät mit eigener Blende) sehen sogar relativ gut aus. Allerdings frage ich mich, wozu man ein iPad im Auto benötigt. Der Fahrer kann damit doch ohnehin nichts damit anfangen (es sei denn, man kann das Gerät zu einem leistungsstarken Navigationssystem umfunktionieren), und Beifahrer könnten es auch direkt in die Hand nehmen, um somit einen höheren Bedienkomfort zu erleben. Daher ergibt ein solcher Einbau aus meiner Sicht nicht ganz so viel Sinn.

Schlagwörter: Navigation, Unterhaltung

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