Der Porsche 918 Spyder könnte schon 2012 kommen

Wer hätte das gedacht: Kaum ist entscheiden, dass Porsche den 918 Spyder im Rahmen einer Kleinserie auflegen wird, trudeln schon weitere Informationen über den Supersportwagen und dessen geplante Fertigung ein. Grund genug, hier einen weiteren Blogeintrag zu bringen und erneut über den Supersportwagen zu berichten, der über einen Hybridantrieb verfügt und daher alles andere als ein Spritfresser ist. Immerhin geht es um ein Auto, das im Automobilbereich neue Maßstäbe setzt und zugleich maßgeblich die Entwicklung neuer Antriebstechnologien fördert.

Eine der größten Überraschungen besteht darin, dass der Porsche 918 Spyder früher erhältlich sein wird, als bisher angenommen wurde – dies will zumindest die „Automobilwoche“ in Erfahrung gebracht haben. Bisher ging man davon aus, dass der leistungsstarke Sportwagen nicht vor 2013 zu haben sein wird. Allerdings sieht es ganz danach aus, als ob man bei Porsche so richtig Gas (ganz ähnlich wie beim Panamera, wo für den man bald ein Leistungstuning anbietet) gibt: Noch im Jahr 2012 (gegen Jahresende) sollen die ersten Einheiten an die Kundschaft ausgeliefert werden. Die schnelle Markteinführung soll vor allem der Tatsache zu verdanken sein, dass Porsche den Supersportwagen unter motorsporttypischen Rahmenbedingungen entwickelt. So kann man es zumindest bei Focus Online nachlesen.

Was die Fahrzeugproduktion betrifft, so scheint man bei Porsche auf den 918 Spyder mächtig stolz zu sein. Das Hybridauto soll nämlich keinesfalls irgendwo in der schwäbischen Provinz in einer verdunkelten Fabrikhalle gebaut werden. Ganz im Gegenteil: Die Zuffenhausener haben angekündigt, den Supersportwagen in einer Manufaktur von Hand zu fertigen. Dies würde dem Premum-Anspruch auf jeden Fall gerecht werden. Immerhin baut Konzernmutter VW den Veyron ihrer Marke Bugatti auf ähnliche Weise. Nicht zu vergessen die Gläserne Manufaktur von Volkswagen, wo man den Phaeton baut.

Ebenso wie bei Bugatti zielt man nicht auf die große Massenfertigung ab. Anscheinend will Porsche der Modellnummer des Sportwagens alle Ehre machen und sich auch bei der Produktion an die Zahl halten: 918 Einheiten des Fahrzeugs sollen gebaut werden. Über den Preis des Fahrzeugs wird übrigens nach wie vor spekuliert. Bisher vermutet der Großteil der Autoexperten, dass der Wagen wohl rund eine halbe Million Euro kosten wird.

Interessant wäre zu wissen, ob und wie viele Vorbestellungen bei Porsche schon eingegangen sind. Zwar mag der stolze Preis von einer halben Million Euro – auch wenn er bisher nur geschätzt ist – sicherstellen, dass sich nur ein kleiner Teil der Bevölkerung dieses Auto leisten kann. Aber dennoch dürfte es genug Porsche und Motorsportfans geben, die dem Sportwagenhersteller in diesem Fall gefüllte Auftragsbücher garantieren. Schade ist es dann natürlich, wenn gegenüber solch teuren Autos dann noch nicht einmal eine gewisse Wertschätzung entgegengebracht wird, die sich beispielsweise an einer Handwäsche äußert. Wobei es beim 918 Spyder wohl kaum möglich sein dürfte, mit ihm durch eine Autowaschanlage zu fahren.

2 Reaktionen auf “Der Porsche 918 Spyder könnte schon 2012 kommen”

  1. […] paar Extras mit sich bringt, wie beispielsweise eine Leder-Alcantara Ausstattung und Felgen im RS Spyder Stil, werden ohne Sonderwünsche knapp 105.000 Euro fällig. Sofern man sich für die Cabrio […]

  2. […] zeigten sich begeistert, als Porsche ankündigte, dass der 918 Spyder nicht nur ein Konzeptfahrzeug bleibt. Der Supersportwagen, der mit seinem Hybridkonzept für […]

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