So gelingt der Navi-Kauf

Navigationsgeräte sind eine tolle Erfindung, die das Leben vieler Autofahrer täglich erleichtern. Ob im Urlaub oder auf Geschäftsreisen, mein Navi hat mir bisher immer den richtigen Weg gezeigt. Doch vor zwei Wochen ist es dann passiert: leider war ich fahrlässig genug, um das Gerät über Nacht im Auto liegen zu lassen. Und da selbst das beste Navigationsgerät knackige Temperaturen von fast minus 15 Grad nicht überleben würde, hatte mein Navi am nächsten Morgen den Geist aufgegeben. Da ich mich bereits derartig an den Komfort gewöhnt hatte, den ein Navigationsgerät bietet, begann ich sofort mit der Suche nach einem neuen Gerät. Dabei musste ich lernen: Um ein qualitativ hochwertiges Navigationsgerät zu finden, gilt es sich Zeit für die Suche zu nehmen.

Ob Elektronikfachmärkte, Versandhäuser, Internethändler oder sogar Discounter – sie alle bieten heutzutage eine große Auswahl verschiedener Navigationsgeräte an. Die Geräte der neuesten Generation können mehr, als nur den richtigen Weg zeigen. Dank Zusatzfunktionen wie MP3-Player, Videoplayer oder sogar Reiseführer können Navis heute mehr als nur navigieren. Fraglich ist dabei lediglich, ob derartige Multimedia-Funktionen tatsächlich notwendig sind. Denn je mehr Zusatzfunktionen ein Navigationsgerät besitzt, desto höher fällt auch der Preis aus. Für mich stand schnell fest, dass ich auf derartige Features verzichten kann.

Übersichtliche Bedienung

Stattdessen habe ich auf der Suche nach einem neuen Navi weitaus mehr auf die Bedienfreundlichkeit des Geräts geachtet. Eine komplizierte Handhabung ist nicht nur nervig, sondern kann während der Autofahrt sogar gefährlich werden. Deswegen habe ich vor dem Kauf im Elektronikfachmarkt erst mal die Bedienung meines Wunsch-Navis in der Demo-Version getestet.

Ähnlich wichtig, wie die einfache Bedienung, ist mir die Mobilität und die Möglichkeit, mein Navi flexibel einsetzen zu können. Denn je nach Größe und Gewicht lässt sich ein portables Navigationsgerät auch zu Fuß oder auf dem Fahrrad benutzen.

Ein zentraler Faktor, der auch auf das Gewicht des Gerätes Einfluss nimmt, ist die Größe des Bildschirms. Angesagt und weit verbreitet sind im Moment Breitband-Bildschirme und moderne Touchscreens. Sie sind zwar relativ schwer, doch bieten sie mehr Übersichtlichkeit und lassen sich auch bei hoher Sonneneinstrahlung noch relativ gut ablesen. Und das ist mir auch wichtig, damit ich auch im Sommer schnellstmöglich zu Seen und an die Ostsee komme.

Im Laden testen

Im Laden lässt sich im Demo-Modus nicht nur die Handhabung des Gerätes auf die Probe stellen, sondern auch die Lautstärke. Deshalb habe ich bei meinem Wunsch-Navi im Geschäft getestet, ob die Lautstärke der Ansagen angemessen laut und verständlich ist. Neben den genannten Merkmalen habe ich bei der Suche nach einem neuen Navigationsgerät ebenfalls auf die Akku-Laufzeit geachtet. In diesem Bereich halten portable Geräte mit nur einer Akkuladung in der Regel zwischen zwei und sieben Stunden durch, bis ihnen die Energie ausgeht. Wer mit dem Navi längere Wandertouren oder Ski-Expeditionen plant, sollte deswegen besonders auf die Akkuleistung der Geräte achten. Wird das Navi jedoch nur im Auto genutzt, kann es jederzeit über den Zigarettenanzünder geladen werden. Und so habe ich schnell wieder ein passendes Gerät gefunden, das mir sicher und schnell den Weg weist und diesmal werde ich auch besser darauf aufpassen!

Schlagwörter: Navigation

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