Rückfahrkameras: Beeindruckend, was sich in den letzten Jahren getan hat

Es ist schon mindestens zwei Jahre her, als ich von einigen Bloglesern gefragt wurde, welche konkreten Möglichkeiten bestehen, um beim Pkw eine Rückfahrkamera nachzurüsten. Damals veröffentlichte ich einen kleinen Ratgebertext, indem generell über Rückfahrhilfen informiert wird.

Damals war es noch gar nicht so leicht, am Markt überhaupt fündig zu werden. Die Auswahl war vergleichsweise überschaubar und viele Systeme zugleich äußerst kostspielig. Außerdem wurden viele Rückfahrsysteme vorrangig für Nutzfahrzeuge angeboten. Diese waren für Pkw Besitzer jedoch nur bedingt interessant, weil die Monitore vergleichsweise groß sind und auch die Kosten stattlichen ausfielen.

Seither hat sich jedoch eine ganze Menge getan. Inzwischen werden am Markt deutlich mehr Lösungen angeboten. So ist es mittlerweile möglich, Rückfahrkameras zu installieren, ohne Kabel verlegen zu müssen. Wer möchte, kann zwar immer noch auf ein kabelgebundenes System zurückgreifen, aber auch tolle Funklösungen werden am Markt angeboten.

Eine kurze Recherche hat mich doch sehr überrascht. Den Anbieter Luis kannte ich bisher nicht, aber dessen Produktauswahl kann sich zweifelsohne sehen lassen. Ein großes Highlights sind Rückfahrkameras, die unter anderen in Kennzeichenhalterungen untergebracht sind. Das finde ich wirklich praktisch, denn letztlich profitiert man gleich zweifach. Zum einen ist die Kamera nicht direkt sehen, zum anderen spart man sich Bohrlöcher an der Karosserie – zumindest gilt dies für sichtbare Bohrlöcher.

Ebenfalls wusste ich nicht, dass es inzwischen digitale Rückspiegel gibt. Bei Luis habe ich ein solches System entdeckt. Beim Blick in den Rückspiegel bekommt man nicht mehr einen klassischen Spiegel zu sehen. Stattdessen wird ein Kamerabild übertragen. So mancher Autofahrer mag dies vielleicht für eine Spielerei halten, allerdings bringt ein solches System gleich zwei große Vorteile mit sich. Zum einen spart man ein zusätzliches Display für die Rückfahrkamera, zum anderen bekommt man beim Blick in den Rückspiegel mehr zu sehen: Das Blickfeld wird nicht mehr über die Größe der Heckscheibe definiert.

Alles in allem hat mich diese Entwicklung doch sehr überrascht. Schließlich hat sich eine ganze Menge getan, die heutigen Lösungen sind alle sehr professionell und zudem auch relativ preiswert. Bis vor einigen Jahren hätte man für entsprechende Technologien noch sehr viel Geld ausgeben müssen. Mittlerweile ist es möglich, auch Kleinwagen oder Mittelklassefahrzeuge entsprechend auszustatten, ohne viel Geld investieren zu müssen. Wenn es das Budget mal wieder zulässt, kann ich es mir durchaus vorstellen, solch eine Rückspiegellösung anzuschaffen.

Schlagwörter: Mittelklasse, Sicherheit

Eine Reaktion auf “Rückfahrkameras: Beeindruckend, was sich in den letzten Jahren getan hat”

  1. Mario schrieb am 17. Mai 2013, 12:36

    Hallo

    es gibt ja immer mehr Hilfen und Assistenzsysteme im Auto, die Rückfahrhilfe ist nur eine davon. Ich bin mir nicht sicher ob es gut ist, sich ständig und überall auf solche Hilfen zur verlassen. Wo bleibt da noch das eigene Können? Hilfe zu haben ist gut, das will ich nicht abwerten, aber man sollte sich nicht abhängig machen davon weiterhin die eigene Fähigkeiten trainieren, sonst verdummt man am Ende noch.

    Gruß Mario

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