Anhängemaul richtig wählen oder anpassen

Nicht immer kann das Anhängemaul überzeugen. Manchmal ist es daher hilfreich ein anderes System zu montieren oder nachzurüsten, das mehr Komfort bietet.

Eine klassische Anhängerkupplung gibt es eigentlich nicht. Zwar mag die Kugelkopfkupplung relativ weit verbreitet sein, doch letztlich gilt es fast nur für den Pkw-Bereich. Wenn es um Hänger geht, die man in Verbindung mit Lastwagen oder Traktoren einsetzt, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Diese Hänger sind meistens deutlich schwere, weshalb auf ganz andere Anhängerkupplungen gesetzt wird. Entsprechende Kupplungen müssen mit höheren Kräften problemlos zurechtkommen. Daher gelangt vor allem das Anhängemaul sehr häufig zum Einsatz.

Änderungen an der Anhängerkupplung sind keine Seltenheit

Technisch gesehen handelt es sich hierbei um eine relativ simple Lösung. Das Ende der Deichsel wird in das Maul bzw. die Kupplungsaufnahme eingeführt, anschließend werden beide Elemente mit einem Stahlstift bzw. einem Bolzen miteinander verbunden.

Nun ist es so, dass bei solchen Problemen gleich mehrere Schwierigkeiten auftreten können. Es ist im Großen und Ganzen zwischen zwei Fällen zu unterscheiden. Auf der einen Seite gibt es Personen, die ihr Fahrzeuge (Lkw oder Traktor) mit einem Anhängemaul ausstatten wollen, auf der anderen Seite wird manchmal versucht, die bestehende Anhängekupplung zu modifizieren.

Komponenten und Ersatzteile sind beim Anhängemaul am wichtigsten

Bei der Anpassung bestehender Kupplungen geht es häufig darum, diese von mechanisch auf automatisch umzurüsten. Automatische Anhängekupplungen am Schlepper erlauben es, schneller ein- und auszukuppeln. Entsprechende Umbausätze sind über den Fachhändler für Landmaschinen und teilweise auch direkt über die Hersteller zu beziehen. Übrigens gibt es auch manchmal den umgekehrten Fall, bei welchem automatische Kupplungen auf manuellen Betrieb umgestellt werden sollen.

Ist eine Anhängekupplung noch gar nicht vorhanden, müssen für eine Nachrüstung erst einmal die erforderlichen Teile besorgt werden. An welchen Händler man sich hierfür wendet, hängt stark vom Fahrzeugtyp ab. Zudem bietet es sich an, direkt die Hersteller der jeweiligen Fahrzeuge zu kontaktieren und auf direktem Weg nachzufragen, unter welchen Umständen die Möglichkeit besteht, ein Anhängemaul nachzurüsten.

Was die Kosten zur Beschaffung der Teile betrifft, so muss in beiden Fällen gesagt werden, dass ein Preisvergleich nicht fehlen sollte. Grundsätzlich ist es ratsam, sich auch online über Preise zu informieren bzw. mehrere Shops zu durchstöbern und deren Preise zu vergleichen. Wer vergleicht, kann beim Kauf richtig sparen. Besonders interessant ist der Onlinekauf gerade dann, wenn man den Einbau selber durchführt. Ist man auf eine Werkstatt angewiesen, übernimmt diese meist die Beschaffung von Anhängerteilen, Kupplungen und Ersatzteilen.