Was Ihnen ein grünes Kennzeichen nützt

Wer ein grünes Kennzeichen beantragen darf, kann richtig viel Geld sparen. Erfahren Sie mehr über die grünen Nummernschilder.

In Deutschland gibt es mehr Arte unterschiedlicher Kfz-Nummernschilder, als die meisten Leute annehmen. Wenn man nach außergewöhnlichen Zulassungen fragt, fallen den meisten Leuten nur die roten Kennzeichen ein. Dabei gibt es auch grüne Kennzeichen, die sogar relativ weit verbreitet sind.

Ein grünes Kennzeichen ist für ein Fahrzeug erhältlich, das in der Landwirtschaft oder Forstwirtschaft eingesetzt wird. Dasselbe gilt für Fahrzeuge, die von gemeinnützigen Organisationen oder Hilfsorganisationen eingesetzt werden. Zudem können auch Schaustellerfahrzeuge und selbstfahrende Arbeitsmaschinen ein solches Kennzeichen erhalten. Anhand der grünen Prägung macht es deutlich, dass die jeweiligen Fahrzeuge (zu denen im Übrigen auch Anhänger gezählt werden) von der Abgabe der Kfz-Steuer befreit sind.

Auf den Einsatzbereich der Fahrzeuge kommt es an

Aufgrund der Tatsache, dass man für Fahrzeuge mit grünem Nummernschild keine Kfz-Steuer entrichten muss, ist es immer interessant, eine entsprechende Zulassung zu erhalten. Der Erhalt ist gänzlich an den Einsatzzweck der Fahrzeuge gekoppelt. Wenn beispielsweise Traktoren ausschließlich in der Landwirtschaft eingesetzt werden, so ist die Einstufung überhaupt kein Problem. Ganz ähnlich beim Pferdeanhänger, der ebenfalls ein grünes Kennzeichen erhalten kann, sofern mit ihm in der Tat nur Pferde transportiert werden.

Nicht gestattet ist eine anderweitige Nutzung der Fahrzeuge. Sollte man steuerbefreite Fahrzeuge in anderen Bereichen oder zu anderen Zwecken einsetzen, so stellt dies einen Gesetzesverstoß dar, der bestraft werden und beispielsweise zu hohen Bußgeldern führen kann.

Ein grünes Kennzeichen beantragen Sie direkt auf der Zulassungsstelle

Wer ein Fahrzeug von der Kfz-Steuer befreien möchte, sollte sich erst einmal gründlich vorbereiten. Zunächst einmal ist es egal, ob man einen Traktor, Lkw oder Anhänger entsprechend zulassen will. Es ist wichtig, über die erforderlichen Dokumente bzw. Nachweise zu verfügen. Dies bedeutet in erster Linie, dass eine Bestätigung über die Befreiung von der Kfz-Steuer vorliegt.

Die Steuerbefreiung wird nicht von der Zulassungsstelle, sondern vom Finanzamt erteilt. Folglich gilt es im ersten Schritt das zuständige Finanzamt aufzusuchen. Liegt die Befreiung vor, kann es direkt zur Zulassungsstelle gehen, wo man die Zulassung vornimmt und natürlich die entsprechenden Nummernschilder prägen lässt. Natürlich wird vorausgesetzt, dass man sich zuvor um den Versicherungsschutz gekümmert hat und man beispielsweise eine Deckungskarte oder EVBN vorlegen kann.