Was Autofahrer über die Probefahrt wissen müssen

Es ist immer gut, eine Probefahrt zu vereinbaren. Ein Wochenende zum Kennenlernen des Autos ist ideal. Doch was Unfälle angeht, sollte die Haftung geklärt sein.

Wer einen Neuwagen oder einen Jahreswagen kaufen möchte, sollte sich der Sache vollkommen sicher sein, schließlich geht es beim Autokauf auch stets um stattliche Beträge. Damit das Geld am Ende auch gut investiert bzw. man selbst mit dem gekauften Auto zufrieden ist, gilt es im Vorfeld genau zu ermitteln, ob das ausgewählte Auto auch tatsächlich zu einem passt.

Dies klingt eigentlich ganz logisch, aber dennoch kommt es vergleichsweise häufig vor, dass Autos ungetestet bzw. ungefahren gekauft werden. Diese Vorgehenswiese ist nicht zu empfehlen: Eine Probefahrt sollte grundsätzlich absolviert werden, damit man genau weiß, was man geboten bekommt. Sich ausschließlich vom Gefühl leiten zu lassen oder schlichtweg der Werbung zu vertrauen, ist falsch: Dafür geht es um einen zu hohen Einsatz.

Eine Probefahrt ist heutzutage schnell vereinbart

Es lohnt sich, eine Probefahrt zu absolvieren. Auf diese Weise kann man sehr viel über ein Fahrzeug erfahren. Allerdings gilt es im Vorfeld einige Dinge zu berücksichtigen. So kommt insbesondere der Motorisierung eine hohe Bedeutung zu: Das Auto sollte letztlich die Motorisierung aufweisen, für die man sich interessiert, damit man einen genauen Eindruck gewinnen kann.

Auch den Probezeitraum gilt es abzustimmen. Kurz in das Auto zu steigen und eine Runde um einen Häuserblock zu fahren, reicht nicht aus. Beim Probefahren ist es wichtig, das Auto für längere Zeit testen zu können. Deshalb ist es immer gut, wenn man das Fahrzeug am besten für ein Wochenende erhalten und somit ausgiebig testen kann. Hierdurch bietet sich die Chance, auch längere Fahrten durchzuführen und beispielsweise auch einmal die Familie oder Freunde mitzunehmen, um auch deren Meinung einzuholen.

Die Haftung bei Unfall und Co gilt es vorher abzuklären

Leider gehören Verkehrsunfälle zum Alltag. Deshalb wäre es falsch, sich über die Haftung bei der Probefahrt keine Gedanken zu machen. Wenn es schlecht läuft, trägt man einzig und allein die Verantwortung, weshalb unter Umständen hohe Kosten drohen können. Deshalb sollte man zuvor mit dem Autohaus genau klären, wie es um die Haftung bestellt ist. Es gilt sich darauf zu einigen, was bei einem Unfall passiert bzw. wer letztlich die Kosten trägt.

Es ist deshalb äußerst ratsam, einen Vertrag mit dem Autohaus zu machen. Mit einem Vertrag können sich beide Seiten absichern. Allerdings gilt es natürlich genau zu wissen, was im Vertrag steht. Letztlich sollte man die Probefahrt ausschließlich dann absolvieren, wenn man versichert ist und gleichzeitig ausgeschlossen ist, dass hohe Kosten auf einen zurückfallen können.