Was ein rotes Sonderkennzeichen für Oldtimer bietet

Es kann sich richtig lohnen, für Oldtimer ein rotes Sonderkennzeichen zu beantragen. Allerdings sind die Nummernschilder nicht unbedingt günstig.

Wer einen Oldtimer zulassen möchte, verfügt über mehrere Möglichkeiten. Im Wesentlichen gilt es zu überprüfen, ob es besser ist, eine reguläre Zulassung vorzunehmen oder ob man sich für eine Zulassung mit H-Kennzeichen entscheidet. Was die bessere Wahl ist, hängt maßgeblich von der Art des Fahrzeugs ab. Vor allem der Motor entscheidet darüber, welche Variante besser ist. Bei kleinem Hubraum kann es zum Beispiel günstiger sein, von der H-Zulassung abzusehen.

Eine weitere Möglichkeit der Zulassung besteht darin, ein Sonderkennzeichen zu beantragen. Gemeint ist das rote Kennzeichen für Oldtimer, das nicht nur an der roten Prägung des Nummernschilds, sondern auch an der Nummer zu erkennen ist. Die Kennzeichen beginnen mit der Nummer 07 und sind auf einen bestimmten Zweck ausgelegt.

Ein rotes Sonderkennzeichen für Oldtimer ist für Überführungen interessant

Für die alltägliche Zulassung bzw. dauerhafte Nutzung ist diese Zulassung nicht gedacht. Stattdessen werden entsprechende Kennzeichen zur Durchführung von Überführungen, Probefahrten oder auch zur Teilnahme an Oldtimerveranstaltungen vergeben. Allerdings sind die Kosten nicht unbedingt gering: Daher sind Interessenten gut damit beraten, sich erst einmal mit der jeweils zuständigen Zulassungsstelle in Verbindung zu setzen und die Kosten zu erfragen. Gegebenenfalls kann es auch günstiger sein, zum vorgesehenen Zwecke ein klassisches Kurzzeitkennzeichen zu beantragen. Die Beantragung macht eher dann Sinn, wenn eine längere Überführungsfahrt angedacht ist. Außerdem will der Versicherungsschutz im Vorfeld gezielt abgestimmt werden, damit im Schadensfall eine ausreichende Absicherung besteht.