Die Überführungskennzeichen in der Übersicht

Es gibt mehrere Überführungskennzeichen, deren Kosten nicht sehr hoch sind. Erfahren Sie, wie man ein Auto günstig zulassen und überführen kann.

Als Autokäufer hat man es nicht immer leicht, besonders dann nicht, wenn man ein Auto von privat kaufen möchte, das nicht mehr zugelassen ist. Sollte ein Fahrzeug noch zugelassen sein, so stellt die Überführung kein Problem dar. Anders sieht es aus, wenn die Fahrzeugüberführung stattfinden soll und das Fahrzeug über keine Zulassung mehr verfügt. Dann gilt es sich erst einmal um eine erneute Zulassung zu kümmern, selbst wenn diese nur vorübergehend benötigt wird.

Der Grund ist simpel: Fahrzeuge, die am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, müssen über eine Versicherung verfügen. Ohne Versicherungsschutz würde der Fahrer sich und auch die anderen Verkehrsteilnehmer unnötig finanziell gefährden. Daher muss man dringend über eine Zulassung und somit auch über entsprechende Kennzeichen verfügen. Zum Glück ist ein Überführungskennzeichen schnell und auch günstig beschafft. Zuvor gilt es sich lediglich für die richtige Variante zu entscheiden.

Das Kurzzeitkennzeichen ist meist die beste Wahl

Um Probefahrten durchführen oder Autos überführen zu können, entscheidet man sich am besten für das so genannte Kurzzeitkennzeichen. Es verfügt über eine Gültigkeit von 5 Tagen ist und für exakt ein Fahrzeug erhältlich. Innerhalb des Zulassungszeitraums kann das Fahrzeug zur Probe gefahren oder eben auch überführt werden.

Die Kosten, die durch Beantragung und Nutzung entstehen, halten sich in Grenzen. Im Wesentlichen ist mit ca. 40 Euro für Gebühren auf der Zulassungsstelle inklusive dem Prägen der Nummernschilder zu rechnen. Hinzu kommen noch Kosten für die Versicherung, die bei ca. 40 bis 50 Euro liegen. Sollte das Fahrzeug übernommen und weiterhin beim selben Anbieter versichert werden, sind diese Kosten oftmals sogar zu vernachlässigen. Kfz-Steuer fällt bei dieser Form der Zulassung nicht an.

Überführungskennzeichen für Fahrten ins Ausland

Soll ein Auto in das Ausland überführt werden, so sieht die Sachlage ein wenig anders aus. In solch einem Fall ist es nicht möglich, sich für das Kurzzeitkennzeichen zu entscheiden. Dann gilt es ein so genanntes Ausfuhrkennzeichen zu beantragen. Im Grunde unterscheiden sich beide Zulassungsvarianten gar nicht so sehr voneinander. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass natürlich ein anderer Versicherungsschutz benötigt wird, schließlich muss auch im Ausland ein Haftpflichtschutz bestehen. Außerdem wird in diesem Fall eine Steuer fällig, die im Regelfall für die Dauer eines Monats berechnet wird.

Wegen Versicherungsschutz und Steuer fallen geringfügig höhere Kosten an. Wer genau wissen möchte, welche Gebühren das Landratsamt berechnet und welche Kosten für das Prägen der Kennzeichen entstehen, setzt sich am besten direkt mit der Zulassungsstelle in Verbindung.