Standlichtringe am Auto nachrüsten

Die Nachrüstung von Standlichtringen am Auto ist problemlos möglich. Damit sie auch erlaubt bzw. legal ist, gilt es ein paar Dinge zu berücksichtigen.

Es gibt zunehmend mehr Autobesitzer, die sich mit dem Design ihrer Standlichter nicht anfreunden können und deshalb mit dem Gedanken spielen, auf das klassische BMW Design bzw. auf Standlichtringe umzusteigen. Es wird eine Nachrüstung angestrebt, um somit den Look positiv zu verändern.

Aus technischer Sicht ist es alles andere als schwierig, eine solche Nachrüstung oder Umrüstung vorzunehmen. Heutzutage werden Standlichtringe von mehreren Herstellern und Händlern verkauft. Gerade wenn man handwerklich begabt ist, sollte der Einbau keine große Herausforderung darstellen. Allerdings muss bereits an dieser Stelle angemerkt werden, dass das Nachrüsten aus rechtlicher Sicht gewisse Schwierigkeiten mit sich bringt: Modifikationen der Lichtanlage sind so nicht gestattet.

Die Technik entscheidet darüber, was erlaubt ist

Besonders bei Standlichtringen die einzelne zum Nachrüsten im Tuninghandel verkauft werden, gilt es aufzupassen. Es ist nicht gestattet, einfach einen Scheinwerfer zu öffnen und die Ringe nachträglich einzubauen. Wer so verfährt, riskiert einiges: Bußgelder, Punkte in Flensburg und sogar ggf. eine Teilschuld bei Unfällen, können die Folge sein. Deshalb ist es besser, von solchen Umrüstprodukten besser die Finger zu lassen - auch wenn man sie über Onlineshop oder Online-Auktionen günstig kaufen kann.

Wer clever ist, sichert sich ab und greift auf eine Lösung zurück, die garantiert erlabt bzw. legal ist. Eine solche Lösung besteht darin, einen vollständigen Wechsel der Scheinwerfer vorzunehmen. Es mittlerweile zunehmend mehr komplette Scheinwerfereinheiten, die über integrierte Standlichtringe oder Coronaringe verfügen und somit die gewünschte Optik bieten.

E-Prüfzeichen für die ABE bei Standlichtringen stets berücksichtigen

Im Übrigen reicht es auch nicht aus, sich entsprechende Scheinwerfermodifikationen vom TÜV abnehmen zu lassen. Eine Eintragung schützt nicht zwingend vor Strafe: Wer sich richtig absichern möchte, lässt ein Lichtgutachten anfertigen und baut außerdem nur Scheinwerfer ein, die über das E-Prüfzeichen verfügen und somit im Hinblick auf die ABE keine Schwierigkeiten machen.

Zwar mag diese Vorgehensweise nicht immer günstig sein, aber dennoch ist es empfehlenswert, diesen Weg zu gehen. Es lohnt sich nicht, unnötige Risiken wegen der bloßen Optik der Lichtanlage einzugehen.