Wie Sie richtig Entrosten und das Auto schützen

Beim Entrosten ist es wichtig, auf die richtigen Techniken zu setzen. Guter Rostlöser ist Pflicht und zudem muss die Anwendung vollkommen korrekt erfolgen.

Die Bildung von Rost ist alles andere als erfreulich. Wenn man an seinem Auto gewisse Roststellen entdeckt, gilt es diese näher in Augenschein zu nehmen. Zwar kann es schon einmal vorkommen, dass sich an bestimmten Kfz-Teilen ein wenig Rost bildet und dieser nicht weiterhin schlimm ist. Doch im Allgemeinen muss gesagt werden, dass Korrosion nicht gut ist und deshalb gestoppt werden muss.

Damit sich der Rost nicht weiterhin verbreitet, ist es immens wichtig, korrekt zu handeln. So reicht es beispielsweise nicht aus, rostende Stellen mit Rostschutzfarbe zu überstreichen. Vorher muss der Rost entfernt werden, damit er sich nicht weiterhin ausbreiten kann. Das eigentliche Entrosten kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen.

Rost entfernen: Es gibt mehrere Möglichkeiten

Wer Rost entfernen möchte, kann zwischen verschiedenen Möglichkeiten wählen. Am besten ist es, wenn der Rost mechanisch entfernt, d.h. mit Werkzeugen von den Oberflächen abgetragen wird. Ein gutes Werkzeug ist die Drahtbürste. Um Autoteile entrosten zu können, darf sie einfach nicht fehlen. Aber auch mit der Flex oder dem Sandstrahlgerät ist es möglich, gute Ergebnisse zu erzielen bzw. den Rost vollständig von den Oberflächen zu entfernen.

Fast immer ist es besser, auf diese mechanischen Verfahren zu setzen, weil sei als äußerst effektiv gelten und letztlich sicherstellen, dass keine Rostspuren zurückbleiben. Dies ist nämlich eine der Grundvoraussetzungen, damit im nächsten Schritt ein zuverlässiger Rostschutz aufgetragen werden kann.

Auch Pflegeprodukte können weiterhelfen

Nicht immer ist es möglich, mechanisch bzw. mit Werkzeugen an das Werk zu gehen und den Rost zu entfernen. Manchmal sind Teile nur schwer zugänglich, weshalb man mit Chemie arbeiten muss. Klassischer Entroster ist immer eine gute Idee - wobei zu berücksichtigen ist, dass er den Rost nicht automatisch vollständig entfernt. Eine mechanische Nachbehandlung darf nicht ausbleiben. Eine Ausnahme kann lediglich der so genannte Rostumwandler machen: Durch Phosphatisierung kann er den Rost umwandeln und somit eine schützende Schicht bilden. Bei schwer zugänglichen Oberflächen ist Rostumwandler manchmal die letzte Hoffnung, um das Rostproblem vergleichsweise einfach und günstig in den Griff zu bekommen.