Autoräder platzsparend und sicher lagern

Autoräder richtig zu lagern, ist nicht schwierig. Die Reifen müssen vor Sonnenlicht geschützt sein und sollten wenig Platz wegnehmen.

Wenn der Reifenwechsel von Sommerreifen auf Winterreifen - oder auch umgekehrt - ansteht, wissen viele Autofahrer nicht, was sie mit den Rädern anfangen sollen, die sie augenblicklich nicht benötigen. Immerhin muss man erst einmal über Platz verfügen und zudem gilt es die Reifen geschützt zu lagern, damit sie keinen Schaden nehmen.

Die Bedeutung einer fachgerechten Reifeneinlagerung wird leider sehr häufig unterschätzt. Dabei ist es im Grunde gar nicht schwierig, die Räder seines Autos so zu lagen, dass sie optimal untergebracht sind. Nachfolgend wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten bestehen und wie man am besten vorgeht.

Reifen und Felgen über den Reifenhändlern einlagern

Wer es sich bequem machen will, entscheidet sich über eine Einlagerung, die beim Reifenhändler erfolgt. Zunehmend mehr Reifenhändler bieten diesen Service an. Das Prinzip: Der Kunde lässt die benötigten Räder beim Händler einfach zurück. Wenn der nächste Räderwechsel ansteht, lässt man sie aus dem Lager holen und montieren. Der Vorteil besteht vor allem darin, dass man sich nicht um die Beschaffung von Platz zu lagern der Autoräder kümmern muss. Zugleich entfällt der Transport: Man muss weder schwer heben, noch können die schmutzigen Räder (vor allem wegen dem Bremsstaub) den Kofferraum verschmutzen.

Allerdings ist die Einlagerung an Kosten gekoppelt. Je nach Reifenwerkstatt wird ein anderer Preis gefordert. Im Allgemeinen ist mit Gebühren von 10 bis 20 Euro für einen Reifensatz zu rechnen. Außerdem gilt es zu überprüfen, ob ein Versicherungsschutz besteht. Schließlich wäre es nicht erfreulich, wenn die Räder beim Händler gestohlen werden und dieser für den Schaden nicht aufkommen möchte.

Autoräder selber einlagern und somit Geld sparen

Die meisten Autobesitzer ziehen es vor, die Räder ihrer Fahrzeuge selbst einzulagern. Immerhin entstehen dadurch keine Kosten und außerdem kann man jederzeit über die Autoräder verfügen. Allerdings dürfen keine Fehler gemacht werden - was jedoch leichter gesagt als getan ist.

So gibt es zum Beispiel viele Fahrzeugbesitzer, die sich nicht der wahren Bedeutung von Reifentüten bewusst sind, in welche die Räder nach dem Reifenwechsel gepackt werden. Häufig nehmen die Leute an, dass die Tüten den Kofferraum vor Schmutz bewahren sollen. Dies ist jedoch nur ein positiver Nebeneffekt. Falls man seine Räder in der Garage oder an einem anderen Ort ablegt, an welchen Sonnenlicht geraten kann, so besteht die Gefahr, dass die enthaltene UV-Strahlung der Gummimischung zusetzt. Gerade bei Winterreifen kann dies schädlich sein. Deshalb ist es ratsam, die Räder gar nicht erst auszupacken.

Sofern die Möglichkeit besteht, die Autoräder innerhalb eines Gebäudes einzulagern, wo sie größtenteils bzw. gut vor dem UV-Licht geschützt sind, kann man sie auch ohne die Reifenüberzüge bzw. Tüten ablegen. Einfaches Stapeln reicht häufig aus, sofern die Räder nicht nass werden oder anderen schädlichen Gefahren ausgesetzt sind. Wer eine optisch schöne Lösung sucht, die auch viel Komfort bietet, sollte darüber nachdenken, einen Felgenständer zu kaufen. Dort kann man die Felgen mitsamt den Reifen einfach aufhängen. Der Vorteil: Die Räder lassen sich schieben.