Hinweise zu Abschleppunternehmen und deren Kosten

Ein Abschleppunternehmen einzuschalten ist nicht immer günstig. Nach dem Abschleppen kann unter Umständen eine hohe Rechnung drohen.

Manchmal bleibt einem keine andere Wahl, als einen Abschleppservice zu rufen. Wenn das eigene Fahrzeug aufgrund einer Panne stehen bleibt und der Defekt einfach nicht zu finden ist, muss das Kfz irgendwie in eine Werkstatt gebracht werden. Nur das Abschleppen hilft dann meistens weiter.

Bei der Auswahl des Pannendienstes sollte man aufpassen, da die Kosten je nach Anbieter ganz unterschiedlich ausfallen können. Grundsätzlich ist es nicht gerade preiswert, ein Abschleppunternehmen einzuschalten. Doch mit einer geschickten Wahl ist es möglich, die Kosten möglichst gering zu halten und somit Geld zu sparen.

Wer abgesichert ist, braucht gar nichts für das Abschleppen zu bezahlen

Was die Kosten betrifft, so hängen diese von mehreren Faktoren ab. Besonders Faktoren wie Entfernung und Uhrzeit spielen eine wichtige Rolle: Je aufwendiger sich das Abschleppen gestaltet, desto höher sind die Kosten, mit denen zu rechnen ist. Gerade bei Nacht können enorme Aufschläge berechnet werden. Auf der anderen Seite müssen nicht zwingend Kosten entstehen. Sofern man abgesichert ist, fallen eventuell sogar gar keine Kosten an.

Dies trifft besonders dann zu, wenn man über eine Mitgliedschaft bei einem Automobilclub verfügt. Ein einziger Anruf beim Club reicht meistens aus, damit ein Pannendienst eingeschaltet wird. Die Art Clubmitgliedschaft entscheidet dann über die Kosten. Womöglich erhält man einen Rabatt oder man braucht gar nichts zu bezahlen. Wer über eine gute Versicherung mit Schutzbrief verfügt, kann die Kosten meist auf den Versicherer umlegen.

Abschleppunternehmen können auch aus anderen Gründen zuschlagen

Ganz anders sieht die Sache natürlich aus, wenn ein Abschleppdienst nicht wegen einer Panne sondern wegen Falschparkens eingeschaltet wird. Vor allem in den Großstädten kommt es häufiger vor, dass Fahrzeuge abgeschleppt werden. Autofahrer, deren Fahrzeuge abgeschleppt wurden, müssen sich meist an die Polizei melden, um dann zu erfahren, wo sich das abgeschleppte Fahrzeug befindet. Das Auslösen findet dann beim direkt beim Abschleppunternehmen bzw. auf dessen Hof statt.

Die Kosten sind im Regelfall sofort zu entrichten. Wer nicht zahlen kann, sollte nicht mit der Herausgabe des Fahrzeugs rechnen. In den meisten Fällen können die Abschleppdienste vom so genannten Zurückhalterecht Gebrauch machen: Sie brauchen das Fahrzeug nur dann herauszugeben, wenn die Kosten beglichen wurden. Natürlich kommt es hier auf den Einzelfall an. Wer sich unsicher ist und fachlichen Rat sucht, wendet sich am besten an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht, um so eine verbindliche Aussage zu erhalten.