Karosseriearbeiten günstig und professionell durchführen

Bei einigen Werkstätten sind Karosseriearbeiten richtig teuer. Doch es geht auch günstiger. Hier finden Sie praktische Tipps für die professionelle Reparatur.

Beschädigungen an Teilen der Karosserie sind leider keine Seltenheit. Hierbei handelt es sich zweifelsfrei um die Art von Unfallschaden, die am häufigsten Auftritt. Es ist nun einmal so, dass die Karosserie zuerst in Mitleidenschaft gezogen wird und bei einem Aufprall entsprechende Schäden nach sich zieht. Dies ist ärgerlich, doch letztendlich kann man nicht viel machen - es bleibt einem nur die Suche nach einer günstigen Reparatur, bei welcher der Karosserieschaden fachgerecht behoben wird.

Die meisten Autofahrer handhaben es so, dass sie ihr beschädigtes Auto in solch einem Fall in eine Vertragswerkstatt bringen. Dies erfolgt nicht grundlos, schließlich befindet man sich dort in der Lage, originale bzw. neue Karosserieteile zu bestellen. Bei den Karosseriearbeiten ist es immer von Vorteil, wenn neue Teile verbaut werden können. Diese sind garantiert frei von Kratzern zudem ist es bei den meisten Lackierungen möglich, die Karosserieteile exakt in Wagenfarben zu bestellen.

Auf der anderen Seite muss gesagt werden, dass es leider viel zu viele Kfz-Werkstätten gibt, die relativ schnell dazu tendierten, die beschädigten Teile der Karosserie durch neue Kfz-Teile zu ersetzen. Dies trifft insbesondere für die Vertragswerkstätten zu, die mit dem Einbau der neuen Teile auch gut verdienen. Dabei wäre es längst nicht immer erforderlich, sich für diesen Weg zu entscheiden. Oftmals wäre es ebenso möglich, die Schäden an der Karosserie auch anderweitig zu beheben bzw. einfach auszubessern.

Bei der Ausbesserung handelt es sich um eine klassische Karosseriearbeit, die leider viel zu selten durchgeführt werden. Dabei können sich entsprechende Arbeiten, sofern sie den professionell angegangen werden, durchaus sehen lassen. Ein Besuch beim Beulendoktor kann wahre Wunder bewirken. Ganz egal ob Auffahrunfall oder Hagelschaden: Sofern der Schaden nicht zu groß ist, können die einzelnen Dellen und Beulen vollständig aus den Teilen herausgedrückt werden. Gegebenenfalls muss noch per Smart-Repair eine Lackierung vorgenommen werden und schon ist der einstiege Karosserieschaden nicht mehr zu sehen.

Eine vollkommen andere Vorgehensweise bei der Ausführung von Karosseriearbeiten besteht darin, auf gebrauchte Karosserieteile zurückzugreifen. Auf diese Variante wird vor allem bei älteren Fahrzeugen gesetzt. Dort lohnt es sich oftmals nicht, neue Kfz-Teile zu kaufen und montieren zu lassen, insbesondere wenn man die Kosten nicht von einer Versicherung getragen werden. Dann ist es häufig günstiger, gebrauchte Teile zu montieren (die man zuvor über einen Schrottplatz oder eine Autoverwertung günstig kauft) und in Originalfarbe des Autolacks lackieren zu lassen. Diese Vorgehensweise ist wesentlich günstiger, führt aber dennoch zu einem guten Ergebnis.