wie Sie Marderschaden in Zukunft vermeiden

Leider kann ein Marderschaden richtig teuer werden. Deshalb ist es ratsam, Maßnahmen zur Marderabwehr zu treffen. Hier finden Sie die wirklich guten Tipps.

Fahrzeugschäden, die auf Marderangriffe zurückzuführen sind, sind leider keine Seltenheit. Jährlich werden tausende von Fahrzeugen in Kfz-Werkstätten gebracht werden, weil sich Marder an der Kfz-Technik ausgetobt haben. Besonders häufig werden vor allem Kündkabel und Kühlschlauche angegriffen. Mit ihren scharfen Zähnen können die Marder die Kfz-Komponenten regelrecht zerfetzen. Die Folge ist ein Auto, das nicht mehr fahrtauglich ist.

Bei solch einem Marderschaden bleibt einem zumeist gar keine andere Möglichkeit, als das Fahrzeug in einer Kfz-Werkstatt zu bringen. Dort wird ein Austausch der beschädigten Kfz-Teile vorgenommen, was teilweise zu beachtlichen Kosten führen kann. Zum einen müssen neue Ersatzteile gekauft werden, zum anderen fallen Kosten für den Austausch an.

Es ist allseits bekannt, dass man sich bzw. das eigene Auto vor der Angriffen der Marder schützen kann. Allerdings muss in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, dass viele der allseits bekannten Tipps in der Praxis überzeugen können. Urin von Hund oder Katze, Hundehaar etc. wirken nicht - dies haben unabhängige Untersuchungen ergeben. Einzig und allein ein Maschengitter, das unter das Fahrzeug gelegt wird, kann die Tiere tatsächlich davon abhalten, in den Motorraum zu gelangen.

Übrigens muss ein Marder, der sich im Motorraum aufhält, noch lange keinen Schaden herbeiführen. Problematisch wird es, wenn zwei Marder ihre Revierstreitigkeiten austragen. Sollten beide Tiere im Motorraum ein- und ausgehen, so können sie jeweils die Spuren vom Konkurrenten riechen und greifen daraufhin die Kfz-Teile an. So kommt es dann zu durch angebissenen Schläuchen und Kabeln.

Wer sein Fahrzeug wirklich schützen möchte, sollte einmal über einen gezielten Marderschutz nachdenken. Auf der einen Seite werden spezielle Lösungen zur Marderabwehr angeboten, die beispielsweise Stromschläge austeilen oder die Tiere per Ultraschall vertreiben. Auf der anderen Seite wird auch ein passiver Marderschutz geboten, welcher die Marderschäden auf andere Art und Weise abwehren soll: Die wichtigsten Kfz-Teile werden mit einem speziellen Überzug versehen. Zündkabel und Kühlerschlauch sind so gut geschützt, dass sie von den scharfen Marderzähnen nicht durchbissen werden können. Dieser passive Schutz konnte sich bisher in der Praxis sehr gut behaupten und gilt als vergleichsweise günstig.