was Sie über das Wechseln der Bremsbacken wissen müssen

Auf die Bremsbacken muss absoluter Verlass sein. Überprüfung und Instandhaltung der Bremse gilt als unverzichtbar. Kaufen Sie ausschließlich Neuteile.

Die Bremse eines Pkw unterliegt einem ordentlichen Verschleiß, sofern das Auto bewegt wird. Es ist nun einmal so, dass sich einzelne Komponenten der Bremsanlage abnutzen. Aus diesem Grund kann auf eine fortlaufende Wartung nicht verzichtet werden: Ist erst einmal ein bestimmter Grad ab Abnutzung erreicht, bleibt einem keine andere Möglichkeit, als die abgenutzten Teile zu erneuern.

Wenn es in die Werkstatt geht und ein Wechsel der Bremsteile bevorsteht, erfolgt in der Regel ein Austausch der Bremsbeläge. Viele Autofahrer bezeichnen die Beläge auch als Backen bzw. als Bremsbacken. Hierbei handelt es sich um einen Begriff, der sehr stark verbreitet ist, auch wenn man eigentlich von Belägen sprechen müsste.

Bremsbacken gelangen in so genannten Backenbremsen zum Einsatz. Allerdings ist dies im Pkw Bereich nur ganz selten der Fall. Es wird vorrangig auf die so genannte Scheibenbremse gesetzt. Diese ist für den typischen Pkw Einsatz besser geeignet, weil sie bei einer vergleichsweise kompakten Bauform eine ordentliche Bremskraft entwickeln kann.

Wenn die Bremsbacken bzw. die Bremsbeläge abgenutzt sind, hat logischerweise ein Wechsel zu erfolgen. Das Wechseln ist von hoher Bedeutung, um weiterhin eine ausreichende Bremskraft und somit auch Sicherheit gewähren zu können. Die meisten Autofahrer sind gut damit beraten, eine Kfz-Werkstatt aufzusuchen und die abgenutzten Beläge dort ausbauen und wechseln zu lassen.

Was die Kosten angeht, so kommt es maßgeblich darauf an, um welches Fahrzeug und welche Bremsanlage es geht. Es kann durchaus einen Unterschied machen, ob man einen Audi, BMW, Ford, Mercedes, Opel, Volkswagen, Seat, Skoda, Smart oder Toyota besitzt: Einige Autohersteller langen bei den Ersatzteile kräftiger zu, als andere. Aber auch das Automodell ist von Bedeutung. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass die Kosten umso höher ausfallen, je höher das Auto in der Modellpalette des Herstellers angesiedelt ist.

Natürlich gibt es auch einige Autobesitzer, die bei der Instandhaltung ihres Autos sparen möchten. So mancher Autofahrer hat in der Tat schon mit dem Gedanken gespielt, gebrauchte Bremsbacken zu kaufen. Hiervon gilt es jedoch die Finger zu lassen: Zwar ist es durchaus möglich, entsprechende Kfz-Teile zu beschaffen (z.B. über Autoverwertungen und Schrottplätze), doch selbst wenn die Beläge passen, so sind diese ganz anders eingebremst und passen nicht zur Bremsscheiben. Es ist keine ausreichende Sicherheit gegeben, weshalb auf jeden Fall Neuteile verwendet werden sollen.