wenn der Bremskraftregler repariert werden muss

Als Ersatzteil ist ein Bremskraftregler nicht immer leicht zu beschaffen. Hier erfahren Sie, wie zu verfahren ist, wenn die Bremskraftverteilung streikt.

Der Bremskraftregler ist ein wesentlicher Bestandteil einer jeden Bremsanlage. Er ist von hoher Bedeutung, da er nämlich maßgeblich dazu beiträgt, sichere Bremskraftmanöver zu gewährleisten. Weil es in diesem Beitrag vorrangig um die Reparatur sowie Beschaffung von Ersatzteilen geht, soll an dieser Stelle nur grob erläutert werden, wie der Regler funktioniert.

Die Aufgabe des Reglers besteht darin, die Bremskraft zu regulieren. Dies gilt insbesondere für die Hinterachse. Beim Bremsen kann sich durch die auftretende Bremskraft der Neigungswinkel des Fahrzeugs verändern. Dies führt oftmals zu einem Überbremsen an der Hinterachse, was nicht gewünscht ist - es besteht die Gefahr, dass das Fahrzeug am Heck ausbricht. Der Bremskraftregler kann die Neigung des Fahrzeugs erfassen und somit die Bremskraft anpassen oder zumindest begrenzen. Auf welche Weise verfahren wird, hängt maßgeblich vom Fahrzeugmodell ab.

Nun ist es so, dass letzten Endes jedes Fahrzeugteil beschädigt werden kann. Daher ist man als Autobesitzer auch nicht vor einem Defekt des Bremskraftreglers gefeit. Unter Umständen muss dieser gewechselt werden. Hierbei handelt es sich um eine Reparatur, die ausschließlich von einem Profi ausgeführt werden sollte: Mit der Bremsanlage und deren Funktionalität ist nicht zu spaßen. Ausschließlich die Hände eines erfahrenen Mechanikers haben dort etwas zu suchen. Deshalb gilt es eine Fachwerkstatt aufzusuchen. Je nach Automodell ist es wegen der Beschaffung von Ersatzteilen nicht möglich, eine freie Werkstatt aufzusuchen. Teilweise bleibt einem nur die Fahrt in eine Vertragswerkstatt.

Es gibt immer wieder Autofahrer, die bei der Reparatur sparen möchten und deshalb gebrauchte Ersatzteile kaufen. Bei diesem Kfz-Teil sollte man besser kein Risiko eingehen. Es ist immer sinnvoll, neue Teile zu kaufen und zu verbauen. Im Übrigen gestaltet sich das Ausbauen und Wechseln heutzutage ohnehin nicht mehr so einfach. Zunehmend mehr Fahrzeuge sind mit einer elektronischen Bremskraftverteilung ausgestattet. Bei solchen Systemen sind defekte Komponenten gar nicht so schnell ausfindig zu machen - ohne professionelle Lesegeräte kommt man in der Regel nicht soweit. Somit bleibt zumeist nur die Fahrt in eine Kfz-Werkstatt. Allerdings sollte man sich wegen der Kosten nicht ärgern, schließlich muss man sich auf die Funktionalität der Bremsanlage einfach verlassen können.