Fensterdichtung wechseln und dann immer schön pflegen

Wenn die Fensterdichtung nicht mehr abdichtet und Wind oder Nässe ins Auto gelangen, gilt es zu handeln. Das Erneuern der Dichtungen löst das Problem sicher.

Vergleichsweise viele Autofahrer sind mit den Fensterdichtungen ihrer Fahrzeuge alles andere als zufrieden. Dies trifft insbesondere für Fahrzeuge zu, deren Fenster nach oben hin den Abschluss der Tür bilden. Damit der Fahrzeuginnenraum wirklich vor äußeren Einflüssen bzw. vor Wind und Feuchtigkeit geschützt ist, müssen die Fenster absolut sicher am Gummi bzw. an der vorgesehenen Dichtung anliegen. Doch leider ist dies nicht immer der Fall: Etliche Autobesitzer klagen über Zugluft oder gar über eindringende Feuchtigkeit.

Wie bereits erwähnt wurde, handelt es sich hierbei um ein Problem, das vergleichsweise stark verbreitet ist. Eigentlich sollte man annehmen, dass sich die Ingenieure heutzutage in der Lage befinden, sicher schließende Fenster und Autotüren zu entwickeln, jedoch scheint dies nicht der Fall zu sein. Oftmals müssen Kfz-Werkstätten aufgesucht werden, um derartige Probleme zu beheben.

Die Lösung des Problems besteht meistens darin, die entsprechende Fensterdichtung auszubauen und zu erneuern. Längst nicht immer liegen die Fenster direkt an den Dichtungen an. Wenn der Anpressdruck fehlt oder das Fenster gar nicht erst das Dichtungsgummi berührt, können Wind und Wasser hindurch gelangen. Ein Wechseln der Fensterdichtung kann dazu führen, dass das Problem nicht mehr auftritt.

Teilweise ist es so, dass die Dichtung bereits beim Autohersteller bzw. im Rahmen der Produktion nicht richtig eingesetzt wurde. Diese muss nur um ein paar Millimeter verschoben sein und schon ist kein ausreichender Schutz mehr geboten. Durch das Erneuern wird es möglich, den erforderlichen Schutz bzw. eine ordentliche Abdichtung zu schaffen.

Was den eigentlichen Wechsel betrifft, so ist es zumeist am besten, wenn man sein Auto in eine Kfz-Werkstatt bringt. Sofern das Auto noch über Garantie verfügt, bietet es sich an, erst einmal eine Vertragswerkstatt aufzusuchen und in Erfahrung zu bringen, ob es sich um einen Garantiefall handelt. Gerade wenn das Gummi falsch eingesetzt wurde, dürfte dies der Fall sein und die Werkstatt muss die Dichtung von Autotür oder Autofenster kostenlos bzw. auf eigene Rechnung wechseln. Bei älteren Fahrzeugen, deren Garantie abgelaufen ist, reicht es häufig aus, eine freie Kfz-Werkstatt aufzusuchen. Oftmals können diese Werkstätten ebenfalls die benötigten Dichtungen bestellen und kostengünstig einbauen.

Übrigens kommt auch der Pflege eine hohe Bedeutung zu: Fensterdichtungen verlieren mit der Zeit an Elastizität, wodurch der Dichtungseffekt stark beeinträchtigt werden kann. Daher ist es umso wichtiger, die Dichtungen regelmäßig zu pflegen. Experten raten dazu, die Dichtungen ein bis zweimal im Jahr mit einem speziellen Schutzmittel zu behandeln: Im Handel für Kfz-Zubehör werden entsprechende Pasten und Sprays angeboten.