Pleuellager wechseln kann sich durchaus lohnen

Wenn neue Pleuellager in den Motor eingesetzt werden sollen, gilt es zu kalkulieren Die Ersatzteile sind günstig, die Arbeitsstunden verursachen die Kosten.

Der so genannte Pleuel ist ein ganz wichtiger Bestandteil eines jeden Verbrennungsmotor: Er dient zur Übertragung der Kraft, die beim Verbrennungsvorgang erzeugt wird. Der Kolben leitet die Kraft über den Pleuel auf die Kurbelwelle weiter. Die einzelnen Komponenten werden dabei immensen Belastungen ausgesetzt - und das teilweise tausende Male innerhalb der Minute. Dementsprechend lässt sich ein Verschleiß nicht verhindern. Vor allem die Pleuellager können dabei ganz schön in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wenn die Pleuellager verschlissen sind und Spiel aufweisen, ist es möglich, dies zu hören. Allerdings ist anzumerken, dass schon etliche Fehldiagnosen gestellt wurden: Man muss schon ein wirklicher Autoprofi bzw. ein erfahrener Motorenmechaniker sein, um eine sichere Diagnose stellen zu können. Deshalb sollte man nicht gleich Schwarz sehen, wenn einem eine solche Botschaft unterbreitet wird - besser man erkundigt sich in einer Fachwerkstatt.

In solchen Fällen wird den Autobesitzer oftmals dazu geraten, die Pleuellager ausbauen und wechseln zu lassen. Entsprechende Ersatzteile seinen schnell bestellt und zudem auch noch relativ günstig. Jedoch sollte man sich dies überlegen – die Ersatzteile mögen zwar günstig sein, doch der Arbeitsaufwand fällt oftmals sehr hoch aus. Schnell kann es zu hohen Kosten kommen, die oftmals unnötig sind. Zumeist sind entsprechende Reparaturen zu teuer, weshalb es günstiger wäre, sich für den Kauf eines anderen Fahrzeugs zu entscheiden.

Zur Sicherheit holt man sich natürlich ein entsprechendes Angebot bzw. einen Kostenvoranschlag ein. Falls einem der Preis in Ordnung erscheint, vereinbart man am besten eine Abrechnung zum Festpreis – damit ist man auf der sicheren Seite. Wer richtig clever ist, holt natürlich mehrere Angebote ein, damit die Reparaturkosten so günstig wie möglich bemessen sind.

Wesentlich leichter hat man es natürlich, wenn man selbst ein erfahrener Motorenmechaniker ist und sich somit in der Lage befindet, die Lager der Pleuelstangen bzw. die Pleuellager selber zu tauschen. Wenn man über die erforderlichen Kenntnisse, das Werkzeug und die benötigte Zeit verfügt, kann man gerne auf diese Weise verfahren. Dadurch ließen sich die Reparaturkosten deutlich senken. Schließlich können die Lager für Automarken wie Audi, BMW, Ford, Mercedes, Opel, Volkswagen, Seat, Smart oder Toyota relativ günstig beschafft werden. Für etliche Automodelle dieser Hersteller kann man sie sogar online günstig kaufen. Viele Onlinehändler für Kfz-Teile haben die Lager im Programm.