Schnellstartsystem kaufen und die Autobatterie selbst überbrücken

Es ist gut, ein Schnellstartsystem zu besitzen. Man ist bei der Starthilfe nicht auf andere Autofahrer angewiesen. Stattdessen kann man selber überbrücken.

Eine leere Autobatterie muss noch lange kein Problem darstellen, da es schließlich mehrere Wege und Möglichkeiten gibt, diese wieder zu laden. Am einfachsten wäre es natürlich, ein Ladegerät zu verwenden und damit die Batterie wieder vollständig zu laden. Zumeist ist dies die beste Vorgehensweise. Anders sieht es natürlich aus, wenn man das Auto sofort nutzen muss. Dann hilft ein Ladevorgang nicht - stattdessen gilt es die leere Autobatterie zu überbrücken und das Fahrzeug unmittelbar mit Strom zu versorgen.

Am einfachsten ist es natürlich, Starthilfe zu geben: Die Starthilfekabel sind schnell angeschlossen und das Fahrzeug kann angelassen werden. Allerdings ist man in solch einer Situation immer sehr abhängig, weshalb es manchmal ganz praktisch ist, wenn man ein so genanntes Schnellstartsystem besitzt. Ein solches System verleiht einem als Autofahrer ein hohes Maß an Unabhängigkeit: Auf die klassische Starthilfe bzw. auf das Überbrücken mit Starthilfekabeln ist man nicht mehr angewiesen. Stattdessen packt man einfach das Schnellstartsystem aus und schließt dieses an der Autobatterie an.

Bereits an dieser Stelle soll angemerkt werden, dass entsprechende Systeme zum Teil bzw. je nach Hersteller unterschiedliche Bezeichnungen tragen. Je nach Anbieter ist es zum Beispiel möglich, dass ein Schnellstartsystem auch als Starthilfestation oder Energiestation bezeichnet wird. Im Endeffekt funktionieren die einzelnen Geräte jedoch stets nach demselben System.

Das Funktionsprinzip ist ganz einfach: Das Herzstück einer jeden Station bildet ein Akku. Dieser speichert so viel Energie, dass eine leere Autobatterie überbrückt und der Anlasser mit Strom versorgt werden kann. Somit ist es möglich, das Auto anzulassen. Anschließend erzeugt das Fahrzeug über die Lichtmaschine selbst so viel elektrische Energie, dass man das Starthilfesystem wieder abnehmen kann. Der eigentliche Anschluss erfolgt wie bei der klassischen Starthilfe: Ein Kabel verbindet die Pluspole miteinander. Der Minuspol wird zumeist direkt an einem Metallteil des Fahrzeugs (welches sich möglichst in Nähe des Anlassers befindet) angeschlossen. Wie genau zu verfahren ist, sollte vor dem Anbringen der Kabel stets in der Anleitung nachgelesen werden. Außerdem ist es natürlich wichtig, dass der Akku vollständig geladen ist.

Die meisten Schnellstartsysteme sind so beschaffen, dass konventionelle Pkw überbrückt werden können. Allerdings sollte man beim Kauf dennoch aufpassen. Wer eine Starthilfestation oder Energiestation kaufen möchte, sollte sich unbedingt für ein Qualitätsprodukt entscheiden. Gerade wenn das Auto mit einem größeren Dieselmotor ausgestattet ist, wird eine ordentliche Ampere-Zahl bzw. eine hohe Leistung vorausgesetzt.