Das Führerhaus richtig sicher machen

Ein Führerhaus muss absolute Sicherheit für den Fahrzeugführer bieten. Lastwagen, Züge und Baumaschinen lassen sich heutzutage günstig umrüsten.

Gerade im Bereich der Baumaschinen verhält es sich so, dass diese hohen Belastungen standhalten müssen. Diese gilt auch für das eigentliche Fahrerhaus: Der Fahrzeugführer muss ausreichend geschützt sein, damit ihm bei Unfällen nichts zustoßen kann bzw. ernsthafte Verletzungen ausbleiben. Immerhin ist das Risiko auf dem Bau durchaus vorhanden: Immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen, bei denen die Fahrzeuge zum Teil äußerst stark in Mitleidenschaft gezogen werden.

Eine der einfachsten Methoden, sich selbst sowie Mitarbeiter an Baufahrzeugen entsprechend abzusichern, besteht darin, beim Kauf die richtige Entscheidung zu treffen. Wenn es darum geht, Baustellenfahrzeuge oder Lastwagen zu kaufen, ist es einfach eine vernünftige Entscheidung, bewusst auf die neusten Modelle und somit auf moderne Technik zu setzen. Immerhin gelangt dort auch die neueste Sicherheitstechnik zum Einsatz, welche das Führerhaus gezielt schützt.

Der Schutz am Fahrerhaus muss exakt abgestimmt sein

Welche Art von Schutz benötigt wird, hängt ausschließlich davon ab, in welchem Bereich eine Baumaschine oder ein Lkw eingesetzt wird. Wird beispielsweise auf dem Bau viel mit Kränen gearbeitet, so muss das Fahrzeugdach bzw. das Dach der Fahrerkabine geschützt sein. Mit einem Schutzgitter bzw. einem entsprechenden Aufbau ist es möglich, auch schwere Einwirkungen sicher abzufangen.

Bei modernen Fahrzeugen sind die Fahrerkabinen sehr gut geschützt - teilweise so, dass der Schutz gar nicht immer auf den ersten Blick zu sehen ist. Ausgeklügelte Konstruktionen bieten eine hohe Steifigkeit, damit Fahrzeugführer oder Fahrer bestmöglich geschützt sind.

Führerhaus nachträglich nach den Führerhausrichtlinien schützen

Nicht jedes Unternehmen kann es sich leisten, Baufahrzeuge der neuesten Generation anzuschaffen. Doch auch ältere Baumaschinen und Fahrzeuge können sicher gemacht werden. Wenn ein Fahrerhaus nicht den neuesten Schutz bietet, besteht immer noch die Möglichkeit, Sicherheitselemente nachträglich zu montieren. Es gibt inzwischen einige Werkstätten und sogar Hersteller, die sich auf die Produktion entsprechender Sicherheitssysteme spezialisiert haben. Auf Basis bzw. unter Berücksichtigung der Unfallverhütungsvorschriften und der Führerhausrichtlinien werden die Kabinen nachträglich umgebaut und mit Sicherheitselementen, wie beispielsweise Stahlrahmen und Gittern geschützt.

Sofern man die Fahrzeuge selbst umbauen möchte, gilt es vorsichtig zu sein: Die Einhaltung der Richtlinien ist wichtig, unter anderem damit im Notfall immer noch die Möglichkeit besteht, Rettungsmaßnahmen durchführen zu können. Daher ist es immer gut, sich an Fachbetriebe zu wenden und Rat vom Experten einzuholen.