Tipps und Infos zur Wohnwagen Gasprüfung

Die wichtigsten Infos zur Gasprüfung bei Wohnwagen und Wohnmobil, damit Sie vorbereitet sind und Ihr Reisemobil die Betriebserlaubnis behalten wird.

Üblicherweise sind Fahrzeuge aus dem Caravaning Bereich mit einer Gasheizung und einem Gasbrenner ausgestattet. Schon seit jeher setzen Camper auf Gas, weil dieses einfach sehr praktisch ist - zumal man es längst nicht nur zum Kochen und Heizen verwenden kann. Es gibt auch noch andere Systeme, wie zum Beispiel Gaslampen, die auf diesem Weg mit Gas versorgt und betrieben werden können.

Weil der Einsatz von Gas auch immer ein gewisses Risiko mit sich bringt, müssen entsprechend ausgestattete Fahrzeuge in regelmäßigen Abständen der so genannten Gasprüfung unterzogen werden. Hierbei handelt es sich um eine Prüfung, der eine sehr hohe Bedeutung zukommt und deshalb nicht außer Acht gelassen bzw. vernachlässig werden darf.

In der Praxis ist es schon häufiger vorgenommen, dass sich einige Camper vor der Wohnwagen Gasprüfung gedrückt bzw. diese einfach nicht durchgeführt haben. Dies trifft manchmal zu, wenn die Leute das Campinggas nicht nutzen. Einige Camper sagen, dass sich auch ohne Gaskocher und Gasheizung auskommen und deshalb kein Gas benötigen. Allerdings ist dies kein Grund, sich der technischen Prüfung der Gasleistungen, Anschlüsse und Verbraucher fernzuhalten: Sollte man die Wohnwagen Gasprüfung nicht durchführen lassen, kann es schnell zu großen Problemen kommen.

In Deutschland ist es so, dass einem Wohnwagen oder Wohnmobil die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) entzogen werden kann, sollte kein Nachweis über eine bestandene Prüfung vorgelegt werden können. Deshalb gilt es die Prüfung ernst zu nehmen. Im Grunde genommen lässt sie sich nur dann umgehen, wenn man die Gasleitungen sowie die zugehörigen Verbraucher vollständig entfernt. Doch selbst dann sollte man sich noch einmal absichern, indem man sich Rat von einem Sachverständigen holt.

Was die eigentliche Gasprüfung für Wohnwagen und Wohnmobile betrifft, so kann man diese an technischen Prüfstellen wie dem TÜV oder der Dekra durchführen lassen. Allerdings ist anzumerken, dass längst nicht jeder Prüfer dazu berechtigt ist, die Gasleitungen und Anschlüsse zu testen. Deshalb sollte man im Vorfeld immer einen Termin vereinbaren, damit das Reisemobil entsprechend geprüft werden kann. Übrigens ist die Gasprüfung kein fester Bestandteil der Hauptuntersuchung: Sowohl HU, als auch die AU, erfolgen unabhängig voneinander. Allerdings bietet es sich an, alle drei Untersuchungen zusammen durchführen zu lassen, damit man weniger Arbeit hat.