Woran Sie gute Reisemobilstellplätze erkennen

Reisemobilstellplätze gibt es in Deutschland sowie auch häufig im Ausland sehr viele. Doch nicht jeder Stellplatz kann wirklich überzeugen.

Verständlicherweise kann man sein Reisemobil nicht an jedem Ort abstellen. Dies gilt besonders für das Befahren von Privatgrundstücken. Die Eigentümer würden sich womöglich belästigt fühlen, was zu unangenehmen Folgen führen kann. Wenn man sich mit dem Wohnmobil auf Tour befindet, ist es daher umso wichtiger, möglichst schon im Vorfeld geeignete Stellplätze zu finden, damit man sicher und vor allem stressfrei übernachten kann.

Nun ist es so, dass es sogar vergleichsweise viele Reisemobilstellplätze gibt, diese sich jedoch hinsichtlich des gebotenen Komforts maßgeblich voneinander unterscheiden können. Dies liegt vor allem daran, dass einige Stellplätze ausschließlich für Wohnmobile geschaffen sind, wohingegen man so manch anderen Stellplatz auch mit dem Wohnwagen bzw. mit einem Wohnwagen-Gespann nutzen darf.

Der Unterschied liegt im Detail

Stellplätze, die auch für Wohnwagen geeignet sind, zeichnen sich dadurch aus, dass sie über Anschlüsse für Wasser oder auch für Duschen verfügen. Der gebotene Komfort ist wesentlich größer, da längst nicht jeder Caravan gut ausgestattet ist. Dies gilt besonders für Sanitäranlagen: Auf einem Campingplatz findet man eine relativ gute Infrastruktur vor, auf anderen bzw. öffentlichen Stellplätzen längst nicht immer. Der Grund ist simpel: Ein Stellplatz, der für die ausschließliche Nutzung mit dem Reisemobil ausgelegt ist, verfügt meistens nicht über die angesprochenen sanitären Anlagen, weshalb man als Reisender unter Umständen aufgeschmissen sein kann.

Hierbei handelt es sich um einen Unterschied, der nicht zu unterschätzen ist. Gerade wenn man nicht mit einem Wohnmobil unterwegs ist oder die Toiletten und Duschen im eigenen Fahrzeug nicht genutzt werden können, sollte man diesen Punkt zu berücksichtigen. Dann ist es besser, sich nach Stellplätzen mit entsprechender Infrastruktur umzusehen.

Reisemobilstellplätze schon vorher auskundschaften

Am besten ist es, schon vor Abreise zu wissen, welche Möglichkeiten der Übernachtung bestehen bzw. wo man sein Reisemobil parken kann. Hierzu empfiehlt es sich, entsprechende Guides zu kaufen. Camping- und Automobilclubs bringen meist einmal im Jahr einen Ratgeber heraus, der sich speziell an Camper richtet und ausführlich über sämtliche Anlagen berichtet, die es in Deutschland, Europa oder auch ausgewählten Urlaubsländern gibt.

Grundsätzlich gilt es als empfehlenswert, sich vor Reiseantritt einen solchen Campingführer zu kaufen. Hierbei handelt es sich um eine Investition, die sich schnell bezahlt machen kann. Gerade wenn man unterwegs ist und seine Route ändert, so kann es von großem Nutzen sein, über ein solches Nachschlagewerk zu verfügen.

Ansonsten ist es natürlich möglich, sich mit Hilfe von Foren im Web oder auch über lokale Touristeninformationen mit Daten zu versorgen. Doch besser ist es zweifelsfrei, wenn man über einen aktuellen Campingführer verfügt.