Wie Sie die richtige Rückfahrhilfe wählen

Am Auto sowie auch an Wohnmobil und Wohnwagen kann eine Rückfahrhilfe von großem Nutzen sein. Die Auswahl muss sehr gezielt erfolgen.

Unter bestimmten Umständen kann das Rückwärtsfahren zu einer wirklichen Herausforderung werden. Bereits bei engen Parklücken wird es unter Umständen kritisch. Gerade wenn ein Pkw nicht kompakt bemessen ist, gerät man schnell an gewisse Schwierigkeiten. Luxuslimousinen und Geländewagen einzuparken ist in solchen Fällen nicht unbedingt leicht.

Nicht viel anders sieht es aus, wenn man mit einem Anhänger oder gar einem Wohnwagen unterwegs ist. Dasselbe trifft für Wohnmobile zu: Es ist nicht leicht, die Fahrzeuge wirklich im Blick zu behalten und sicher rückwärts zu fahren. Selbst große Außenspiegel können nur bedingt eine gute Hilfe sein, weshalb es manchmal sehr hilfreich sein kann, das jeweilige Fahrzeug oder auch einen Anhänger um eine Rückfahrhilfe zu ergänzen.

Mehr Sicherheit beim Rückwärtsfahren

Nun gibt es natürlich mehrere Möglichkeiten, um das Rückwärtsfahren zu vereinfachen. Früher wurde teilweise sogar mit simplen mechanischen Lösungen gearbeitet oder es wurden seitliche Positionslichter an Anhängern angebraucht, um bei Dunkelheit besser sehen zu können. Doch sofern man ein wirklich gutes Ergebnis erzielen möchte, setzt man am besten auf elektronische Rückfahrhilfen.

Im Wesentlichen existieren zwei unterschiedliche Rückfahrsysteme, die heutzutage als verbreitet gelten. Am häufigsten gelangt das Rückfahrsystem zum Einsatz, das mit Sensoren arbeitet und akustisch signalisiert, wenn man Gegenständen bzw. anderen Objekten zu nahe kommt. Je nach System befinden sich die Parksensoren entweder nur am Fahrzeugheck oder auch an beiden Stoßstangen.

Zum anderen wird auf die Rückfahrkamera gesetzt. Sie ist noch nicht so sehr verbreitet, weil sie früher als vergleichsweise kostspielig galt. Die Preise sind jedoch deutlich gefallen, weshalb man heutzutage nicht mehr viel Geld investieren muss, um solch ein Rückfahrsystem zu erhalten. Fast immer wird auf eine Nachrüstung gesetzt, die im Wesentlichen die eigentliche Kamera sowie das zugehörige Display umfasst. Der Vorteil besteht darin, wirklich nach hinten sehen zu können. Bei Wohnwagen und Wohnmobil kann dies eine große Hilfe sein.

Eine Rückfahrhilfe lässt sich problemlos nachrüsten

Fahrzeuge oder Hänger, die direkt ab dem Hersteller mit Rückfahrhilfen ausgestattet werden, gelten in den meisten Fällen als vergleichsweise kostspielig. Viele Hersteller lassen sich den Einbau gut bezahlen. Dabei müssen die Kosten gar nicht so hoch bemessen sein. Wer eine Nachrüstung vornimmt, kann oftmals viel Geld sparen. Häufig ist es Nachrüsten sogar günstiger, weil preiswertere Systeme gekauft und verbaut werden können. Außerdem fallen keine Kosten für das Einbauen an, sofern man diese Arbeit selbst übernimmt.

Eine Nachrüstung setzt natürlich voraus, ein entsprechendes System zu kaufen. Ob man nun einen Rückfahrwarner mit Parksensoren oder eine Rückfahrkamera kaufen möchte, ist im Grunde zweitrangig. Bei der Montage gibt es kaum Unterschiede. Allerdings ist die Technik entscheidet. Vor allem Systeme mit Funktechnologie gelten als interessant. Funk bringt den Vorteil mit sich, deutlich weniger Kabel verlegen zu müssen. Zwar sind die Kosten in der Anschaffung ein wenig höher bemessen, aber zumeist lohnt es sich, diese Variante trotzdem zu wählen. Außerdem entscheiden auch stark die Händler über die Preise. Wer nach einem günstigen Onlineshop im Web sucht bzw. im Vorfeld die Preise vergleicht, braucht für das Nachrüsten gar nicht so viel Geld investieren.