So wird die Pannenhilfe von der Kfz-Versicherung übernommen

Die Kosten der Pannenhilfe können hoch bemessen sein. Wer die richtige Autoversicherung abgeschlossen hat, kann auf eine Kostenübernahme hoffen.

Eine Autopanne muss nicht immer ganz so schlimm verlaufen. Unter Umständen ist es möglich, selbst eine Reparatur am Fahrzeug vorzunehmen, damit die Fahrt fortgesetzt werden kann. Doch leider ist diese Möglichkeit nicht immer gegeben, sodass man dazu angehalten ist, die Pannenhilfe in Anspruch zu nehmen bzw. einen Abschleppdienst oder einen ähnlichen Anbieter zu kontaktieren.

Viele Autofahrer schrecken hiervor zurück, was einen simplen Grund hat: Sie befürchten hohe Kosten. Ganz unberechtigt ist diese Befürchtung nicht, denn sollte das Fahrzeug abgeschleppt werden müssen, können in der Tat hohe Kosten anfallen. Wie hoch die Abschleppkosten liegen, hängt ganz davon ab, wo und wann ein Fahrzeug abgeschleppt werden muss. Aber auch eine vor Ort durchgeführte Reparatur am Pannenfahrzeug ist nicht immer günstig.

Mit der Kfz-Versicherung für Schutz sorgen

Am besten ist es natürlich, wenn man entsprechend abgesichert ist bzw. ein Pannenschutz existiert. Damit ist gemeint, dass man jederzeit einen Pannendienst kontaktieren kann, der einem hilft und außerdem günstig ist.

Nun werden viele Leute bestimmt an das Thema Automobilclub denken. Im Grunde ist genau dies gemeint: Mitglieder von Automobilclubs können im Fall einer Panne professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Je nach Art der Mitgliedschaft fallen unter Umständen überhaupt keine Kosten an, was natürlich von großem Vorteil ist.

Allerdings kann solch ein Schutz auch auf ganz anderem Wege, nämlich über die Autoversicherung erlangt werden. Es gibt viele Versicherungstarife, die einen Pannenschutz enthalten. Sollte es zu einer Panne kommen, ruft man einfach seinen Versicherer an, der sich um alles Weitere kümmert. Der Versicherer wird einen Pannendienst einschalten und im Optimalfall sämtliche Kosten tragen.

Diese Pannenhilfe bringt Vorteile mit sich

Einige Autofahrer werden sich jetzt bestimmt die Frage stellen, worin der Unterschied liegt bzw. weshalb man im Fall eine Pkw Panne den Kfz-Versicherer und nicht einen Automobilclub kontaktieren sollte. Die Antwort ist simpel: Über die Kfz-Versicherung kann häufig ein vergleichbarer, aber dennoch günstigerer Schutz erlangt werden.

Wer bereits Mitglied in einem guten Automobilclub ist, braucht über dieses Thema im Regelfall gar nicht nachdenken. Falls man kein Mitglied in solch einem Club ist, bietet es sich hingegen umso mehr an, diesen Weg zu gehen. Die Kostenunterschiede sind enorm. Natürlich können sich die Mitgliedsbeiträge je nach Automobilclub und Status der Mitgliedschaft deutlich voneinander unterscheiden, doch im Allgemeinen gilt, dass diese Beiträge deutlich teurer als ein entsprechender Schutz sind, der vom Kfz-Versicherer geboten wird.

Auf den Versicherungsumfang achten

Welche Leistungen der Versicherer im Einzelnen bietet bzw. auf welche Art von Unterstützung im Rahmen der Pannenhilfe gezählt werden kann, hängt vom Schutzbrief und den enthaltenen Leistungen ab. Ein solcher Schutz wird im Regelfall über den Schutzbrief der Kfz-Haftpflichtversicherung angeboten. Die enthaltenen Leistungen können je nach Versicherer stark schwanken. Generell gilt jedoch, dass der Leistungsumfang in etwa mit der Mitgliedschaft in einem Automobilclub verglichen werden kann.

Interessenten sollten sich mit ihrem Versicherer in Verbindung setzen und die Details erfragen. Wer sich auf der Suche nach dem passenden Versicherungstarif befindet und großen Wert auf einen guten Leistungsumfang beim Schutzbrief legt, sollte entsprechend vergleichen bzw. beim Tarifvergleich aufpassen.

Abschließend noch ein wichtiger Hinweis zum gebotenen Pannenservice: Im Regelfall ist es erforderlich, erst einmal den Versicherer zu kontaktieren. Dieser wird sich anschließend um die Einschaltung eines Pannendienstes kümmern. Sollte man selbst einen Pannendienst einschalten, kann dies bei der späteren Abrechnung der Kosten womöglich zu Schwierigkeiten führen. Daher ist es besser, sich immer abzusichern.