Wie beim 125er Führerschein die Ausbildung aufgebaut ist

Den 125er Führerschein in der Führerschein Klasse A1 kann man schnell erhalten, sofern man eine gute Fahrschule aufsucht und sich gezielt vorbereitet.

Obwohl bereits ein Motorroller eine ordentliche Mobilität bieten kann, ziehen es viele Jugendliche vor, nicht den Rollerführerschein (Klasse M) zu machen, sondern gleich auf eine Fahrerlaubnis der Klasse A1 zu setzen, damit sie Krafträder mit bis zu 125 ccm fahren dürfen. Ab dem Alter von 16 Jahren kann diese Fahrerlaubnis erlangt werden. Zwar liegen die Kosten ein wenig höher, aber dafür mehr Fahrzeuge gefahren werden und die Klasse M ist automatisch im Führerschein eingeschlossen.

Wer den 125er Führerschein besitzt, ist dazu berechtigt, so genannte Leichtkrafträder zu fahren. Deren Hubraum darf die Obergrenze von 125 Kubikzentimeter nicht überschreiten. Außerdem ist die Nennleistung begrenzt: Sie liebt bei 11 kW und außerdem darf das Kraftrad nicht schneller als 80 km/h fahren - zumindest gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung bis zum Alter von 18 Jahren. Danach sind auch höhere Geschwindigkeiten zulässig.

Infos zur Ausbildung in der Fahrschule

Die Fahrschulausbildung für diesen Führerschein bzw. eine Fahrerlaubnis der Klasse A1 ist wie folgt aufgebaut: Der Fahrschüler muss im Theorieunterricht insgesamt 8 Doppelstunden besuchen, was letztlich bedeutet, 16 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten zu belegen. Davon müssen 12 Einheiten den Grundstoff umfassen, hinzukommen 4 weitere Einheiten mit der Motorradtheorie bzw. speziellem Zusatzunterricht.

Der praktische Fahrschulunterricht sieht vor, dass auf einem entsprechenden Leichtkraftrad 12 Pflichtstunden zu absolvieren sind, deren Dauer bei jeweils 45 Minuten liegt. Diese setzen sich aus 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten sowie 3 Nachtfahrten (Beleuchtungsfahrt) zusammen. Hinzu kommen noch die eigentlichen Übungsstunden.

Ebenso gilt es natürlich die Prüfungen zu bestehen. Wie man sich hier schlägt, hängt von der persönlichen Vorbereitung ab. Im Hinblick auf die Kosten gilt es den Fahrschulunterricht ernst zu nehmen, damit man die Prüfungen auf Anhieb besteht.

Kosten für den 125er Führerschein

Dass einige Jugendliche den Rollerführerschein bzw. die Führerscheinklasse M vorziehen, liegt unter anderem an den Kosten. Besonders wegen der Fahrstunden liegen die Kosten höher. Wer gut durchkommt und fast nur die Pflichtstunden absolviert, kommt bei sofortigem Bestehen der Prüfungen mit etwa 800 Euro hin. Im Allgemeinen gilt jedoch, dass es ca. 1.000 bis 1.200 Euro in diesen Führerschein zu investieren gilt.

Wegen der hohen Mehrkosten ist die Zurückhaltung groß. Allerdings gilt es zu berücksichtigen, dass man bei 125 ccm Krafträdern eben eine besonders gute praktische Fahrausbildung erhält und außerdem eine richtige Fahrerlaubnis erteilt wird, die sofort an eine Probezeit gekoppelt ist. Gerade im Hinblick auf spätere Führerscheine (Klasse B oder auch Klasse A) ist dies von Vorteil, sofern man sich in der Probezeit nichts zu schulden kommen lässt.